Die Kerschensteiner Mittelschule platzt aus allen Nähten. Auch die vor Jahren aufgestellten Behelfs-Pavillons vor der Schule reichen nicht aus, um den Raumbedarf zu erfüllen.

Erweiterungsbau notwendig

Mittelschule platzt aus allen Nähten

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Die Generalsanierung und Erweiterung der Kerschensteiner Mittelschule ist erst vor zwei Jahren abgeschlossen worden. Jetzt muss schon wieder angebaut werden: Die Schule platzt aus allen Nähten.

Germering – Bei der Erweiterung der Schule, die von 2010 bis 2015 durchgeführt wurde, ging man davon aus, dass insgesamt 19 Klassenräume notwendig sind: Acht in der Grund- und elf in der Mittelschule. Die Entwicklung der Schülerzahlen hat dieses Raumprogramm aber ad absurdum geführt. Wie Sozialamtschef Martin Rattenberger im Sozialausschuss bekannt gab, sind die Zahlen seit 2011 unerwartet stark nach oben gestiegen.

Im Grundschulbereich reichen zwar nach wie vor acht Klassen aus. Aber in der Mittelschule müssen mittlerweile 15 statt elf Klassen gebildet werden. Vor allem der M-Zweig der Schule werde stark nachgefragt. Zusätzlich macht sich aber auch ab der 7. Klasse die gestiegene Zahl der so genannten Rückläufer aus der Realschule und aus den Gymnasien bemerkbar. Der Raumbedarf wird derzeit unter anderem durch eine Auslagerung von Klassen in die benachbarte Eugen-Papst-Schule abgedeckt.

Bauamts-Mitarbeiter Peter Obermayer berichtete, dass die Regierung von Oberbayern mittlerweile bestätigt habe, dass die Schule insgesamt 25 Klassen benötige. Dies könne man entweder durch eine Aufstockung des bestehenden Gebäudes oder durch einen Erweiterungsbau auf dem südlichen Bereich des Grundstücks an der Kerschensteiner Straße realisieren. Auch eine zweite Turnhalle müsste auf dem Schulgelände noch untergebracht werden. Wie das alles am besten möglich ist, sollen Architekten ermitteln.

OB Andreas Haas erinnerte daran, dass die Stadt erst vor kurzem 15 Millionen Euro in die Schule gesteckt habe. Als man die Sanierung und Erweiterung beschlossen habe, habe es eher Befürchtungen gegeben, dass die Schülerzahlen an Hauptschulen allgemein zurückgingen. Das Gegenteil sei eingetreten.

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