Mittelstetten

Der digitale Arbeiter kommt

 Die Beschäftigten der Gemeinde müssen (oder dürfen) künftig keine Stundenzettel als Arbeitszeitnachweis mehr ausfüllen. 

Mittelstetten –Der Gemeinderat beschloss für die Mitarbeiter des Bauhofs und die Reinigungskräfte jetzt eine so genannte „digitale Zeiterfassung“, die mittels stationärer und mobiler Terminals das Kommen und Gehen der Beschäftigten registrieren soll. Korrekte und nachprüfbare Arbeitszeitnachweise schreibt unter anderem das Mindestlohngesetz vor. Außerdem bedeutete die händische und schriftliche Erfassung einen erheblichen Verwaltungsaufwand. „Momentan wird verdammt viel Papier produziert,“ sagte Bürgermeister Andreas Spörl (CSU) bei der Sitzung.

Vorreiter in der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf wird Mittelstetten außerdem mit der zusätzlichen „Arbeitsmengenerfassung“. Damit soll deutlich werden, wieviele Stunden etwa ein Bauhof-Mitarbeiter am Friedhof, in der Kläranlage oder im Kinderhausgarten verbringt. Dadurch wiederum können die Personalkosten den einzelnen Haushaltsstellen konkreter zugeordnet werden. Gebhard Dörr (CSU) vermisste zwar eine Stellungnahme des Personalrates zu der Umstellung, das neue System wurde gleichwohl einstimmig beschlossen.  (op)

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