Spektakuläre Wende! UEFA gibt nach: CL-Rückspiel des FC Bayern anders als geplant

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Das Kloster Thierhaupten

Mittelstetten

Gemeinderat geht in sich: Konstruktive Klausur im Kloster

Das zweitägige Seminar zur Gemeinde-Entwicklung von Mittelstetten scheint ein Erfolg gewesen zu sein. Zumindest berichteten Teilnehmer übereinstimmend von einer konzentrierten und zielführenden Diskussion bei der Klausur im Kloster Thierhaupten nördlich von Augsburg.

Mittelstetten –  Und von einer konstruktiven Atmosphäre während der Gruppenarbeit und beim privaten Gespräch am Abend. Die in Thierhaupten ansässige Schule für ländliche Entwicklung soll auch die weiteren Schritte fachlich begleiten. Zunächst soll eine Dokumentation der beiden Tage erstellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bürgermeister Andreas Spörl sprach von einer „gelungenen Veranstaltung“.

Das Brainstorming begann mit dem Versuch, Mittelstetten von außen zu sehen: Wo steht die Gemeinde jetzt? Wo könnte man hin wollen? Was braucht es in der Zukunft? Dies sei auch für den komplett erschienenen Gemeinderat, der sich manchmal in den Details der Kommunalpolitik verlieren könnte, nicht von Schaden gewesen. Nach Spörls Wahrnehmung hatte die politische Gemeinde aber bisher schon vieles im Blick, was den Bürgern am Herzen liegt.

Diskutiert wurde der künftige Wohnungsbau. Es gelte, „weg von der Einfamilienhaus-Politik“ zu kommen und mit weniger restriktiven Bebauungsplänen auch gemischte Wohnformen zuzulassen. Beispielsweise das klassische Einfamilienhaus nur mit getrennten Eingängen und Einliegerwohnung, aber auch Mehrfamilienhäuser. Ein großes Thema waren die Senioren, die kleineren, dafür barrierefreien Wohnraum brauchen könnten. Im Gespräch waren auch betreute Wohnformen, eventuell mit einem ambulanten Arztzimmer, wo ein- oder zweimal die Woche ein Doktor Sprechstunde hält.

Angeregt bis heftig wurde diskutiert, wo in Mittelstetten eine Ortsmitte definiert und ausgestaltet werden könnte. Das große Streitthema im vergangenen Jahr war ein Gewerbegebiet. Laut Spörl sei dies bei der Klausur kaum mehr thematisiert, allerdings auch nicht kategorisch ausgeschlossen worden. Jörg Kühne von der Bürgerinitiative für den Erhalt des Mittelstettener Lebensraumes erinnert sich dagegen an den Ruf nach einer Einbindung von Firmen in den Ort statt sie auf der grünen Wiese anzusiedeln. Eine Idee war auch, nicht störendes Gewerbe (Friseur, Zahnarzt) in Wohngebieten zuzulassen.

Die Klausur „war eine runde Sache“, meinte Kühne, der auch Essen und Unterkunft im Klostergasthof lobte. Und mit Ausnahme eines „angriffslustigen und vergangenheitsfixierten CSU-Gemeinderates“ seien auch alle 30 Teilnehmer um Harmonie bemüht gewesen. Nach Kühnes Eindruck ist besonders der Bürgermeister erleichtert, dass die künftige Gemeindeentwicklung jetzt „auf mehreren Schultern“ ruht. Er freute sich zumindest über einen richtigen Dialog: „Die Leute haben tatsächlich miteinander geredet.“ (op)

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