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Klärschlamm-Kooperation: Ja zum Zweckverband

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Klärschlamm soll künftig in der Müllverbrennungsanlage in Geiselbullach verwertet werden.
Klärschlamm soll künftig in der Müllverbrennungsanlage in Geiselbullach verwertet werden. © mm

Als eine der ersten Kommunen im Landkreis hat Mittelstetten beschlossen, dem künftigen Zweckverband zur Klärschlamm-Verbrennung in Geiselbullach beizutreten.

Mittelstetten – Der Gemeinderat stimmte dem Satzungsentwurf für die „Thermische Klärschlammverwertung Amperland“ zu. Zur Gründungsumlage von 200 000 Euro, die auf die Einwohnergleichwerte (Maßeinheit für die durchschnittlich pro Tag erzeugte Schmutzfracht pro Einwohner) umgerechnet wird, muss Mittelstetten 650 Euro beisteuern.

Im neuen Verband sollen alle Kommunen aus den Landkreisen Dachau und Bruck mit eigenem Klärwerk, die größeren Anlagen-Betreiber wie der Amperverband im östlichen Landkreis wie auch die kleineren Zusammenschlüsse wie der Zweckverband Obere Amper vertreten sein. Ziel ist eine „regionale, selbst bestimmte und dauerhafte Lösung der Klärschlammverwertungsproblematik“ Mittelstetten etwa lässt seinen getrockneten und gepressten Klärschlamm derzeit bis nach Niedersachsen karren.

Ob die künftige Verwertung günstiger kommt als der bisherige Fern-Transport sei noch nicht ausgemacht, meinte Bürgermeister Franz Ostermeier. Aus Umweltgründen sei eine Entsorgung vor Ort aber auf jeden Fall vorzuziehen. Nach seinen Worten haben sämtliche Anlagen-Betreiber Interesse an einem Beitritt angemeldet. Lediglich in Althegnenberg wird noch überlegt, sich – statt der ansonsten notwendigen Erneuerung des eigenen Klärwerks – an die Abwasser-Entsorgung im Nachbar-Landkreis Aichach-Friedberg anzuschließen.  op

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