Kanalsanierung startet im Herbst

Noch in diesem Herbst soll mit der Kanalsanierung in Mittelstetten begonnen werden. Nach der Planung des beauftragten Ingenieurs und laut Aussage von CSU-Gemeinderat Hans Lais sollen zunächst mehrere Dutzend undichte Stellen entlang des Hauptkanals an der Glonn und im Altdorf geflickt werden. 

Mittelstetten– Vom Gemeinderat wurde dieser erste Schritt jetzt endgültig abgesegnet. Die Kosten sollen bei rund 135 000 Euro liegen.

In den Folgejahren bleibt allerdings noch viel zu tun. „Sehr viel kritischer“, so Lais, sei nämlich der Zustand der Abwasserleitungen, namentlich an der unteren Muthilo- und der Lerchenstraße, wo die höchsten Fremdwasser-Einträge registriert wurden. Problem dabei: „Wenn wir da dicht machen, sauft den Leuten der Keller ab.“ Um dieses Problem hätten sich schon „drei, vier Vorgänger“ des heutigen Bürgermeisters „herumgedrückt“. Noch in diesem Jahr soll aber ein Sanierungskonzept für die „Süd-Siedlung“ erarbeitet werden. Die Gesamtkosten werden auf rund 400 000 Euro geschätzt.

Der aktuell amtierende Bürgermeister Andreas Spörl ist optimistisch, dass die bis 2020 befristete Betriebserlaubnis für die Kläranlage auch dann nicht erlischt, wenn bis dahin der maximal zulässige Anteil von 25 Prozent Fremdwasser im Gesamt-Abwasser noch nicht erreicht ist.

Das Wasserwirtschaftsamt werde das Klärwerk nicht zusperren, wenn es sehe, dass die Gemeinde auf dem richtigen Weg sei. Lais sieht allerdings noch ein anderes Problem als zu viel Fremdeinträge ins Kanalwasser. Denn im umgekehrten Fall sei die Gemeinde auch gesetzlich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass keine Abwässer ins Grundwasser gelangen. (op)

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