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An der Kreisstraße: Hier könnte das Gewerbegebiet von Mittelstetten entstehen. 

Initiative gründet sich 

Bürgerbegehren gegen Gewerbegebiet: Über 300 Unterschriften

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Initiator Werner Fischer und seine Mitstreiter in Mittelstetten waren fleißig: „Wir haben die nötigen Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen das Gewerbegebiet zusammen, und nicht nur die nötigen“, vermeldet Fischer.

MittelstettenWeit mehr als 300 Bürger hätten den Vorstoß gegen das geplante Gewerbegebiet unterzeichnet. Bisher habe sich die Sammelaktion vornehmlich auf den Ortsteil Mittelstetten und Längenmoos konzentriert. „Vogach und Tegernbach wird noch begangen“, berichtet Fischer, das sei „aber formal zumindest nicht mehr erforderlich. Viel wichtiger ist, dass die Teilnahme am Bürgerentscheid selbst groß ist“.

In der nächsten Gemeinderatssitzung sollen die Unterschriften an Bürgermeister Andreas Spörl (CSU) übergeben werden, „um damit noch vor den Sommerferien den Bürgerentscheid zu organisieren“.

Zudem teilt Fischer mit, dass sich eine Initiative formiert. Gründungsveranstaltung sei am Mittwoch, 9. Mai, ab 19.30 Uhr im Gasthof zur Post. Man wolle Folgendes aufgreifen: die Ortsentwicklungsplanung, nicht nur für Mittelstetten, auch für Vogach, den Radweg zur B 2, den Ausbau des Klärwerks, den Verbesserungsbeitrag, „die Nachvollziehbarkeit der Kostenerhöhungen des Neubaus des sogenannten Gemeindezentrums“ und natürlich das Gewerbegebiet.

Ziel sei dabei auch, den Bund Naturschutz und die Grüne Jugend des Landkreises einzubinden. „Das Hauptziel ist aber, die Bürger über die einzelnen Themen konkreter und umfassender zu informieren, als dies von Herrn Spörl bisher erfolgte“, so Fischer. Zudem wolle er die Bürger in die Diskussion um die weitere Ortsentwicklung einbinden und „damit auch gegen die Politikverdrossenheit und daraus resultierende resignative Passivität etwas tun“. Nach Fischers bisherigem Eindruck ist die Lage im Ort derzeit so: „Viele haben nichts gegen Gewerbe, aber sehr wohl gegen die geplante Lage des Gewerbegebiets und die sehr nach ,Spezlwirtschaft‘ anmutende Vorgehensweise.“ Reaktionen auf Fragen und Schreiben, so Fischer, habe die Bürgergruppe in den vergangenen Wochen weder von der Gemeinde noch von der Kommunalaufsicht erhalten.

zag

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