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Ortsschild wird versetzt für früheres Tempo 50

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Eitting leidet an Rasern. Im Gemeindebereich werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen teilweise stark überschritten. Eine kommunale Verkehrsüberwachung soll nun die Probleme lösen.
Das Mittelstettener Ortsschild wird versetzt. Damit gilt früher Tempo 50. © Beispielfoto: dpa/Marcel Kusch

Die von der B 2 kommenden Raser auf der Kreisstraße gehen wohl künftig vom Gas: Bei einem Ortstermin einigten sich Vertreter von Landratsamt, Polizei und Gemeinde auf eine Versetzung des Ortsschildes um 250 Meter auswärts nach Süden, auf Höhe der einseitig beginnenden Bebauung. Damit gilt ab dort Tempo 50.

Mittelstetten – Zwar darf erst 250 Meter nach Beginn der Geschwindigkeitsbegrenzung gebührenpflichtig verwarnt werden. Geblitzt werden kann aber nun gleich am Ende der steilen Abfahrt ins Dorf. An dieser Stelle, so eine weitere Übereinkunft, wird eine Tempo-Anzeige installiert.

Über 300 direkte Anwohner und Hinterlieger der Hauptstraße hatten vor einiger Zeit eine Petition gestartet, um Tempo-Reduzierungen und Lärm-Minderungen auf der Ortsdurchfahrt zu erreichen, die zunehmend auch zur Motorrad-Fun-Strecke geworden ist. Das versetzte Ortsschild gehörte nicht zu ihren Forderungen – Bürgermeister Franz Ostermeier hatte es angeregt.

Vorschläge der Mittelstettener

Die Vorschläge der Initiatoren – Ampel, Zebrastreifen, Tempo 40, Schwellen – können nicht weiter verfolgt werden. Auch wenn es die Anwohner anders wahrnehmen: Das Verkehrsaufkommen ist zu gering, um solche verkehrsrechtlichen Beschränkungen anordnen zu können. Und von bremsenden Fahrbahnschwellen sind Experten wegen des Lärms seit Längerem abgekommen.

Ebenfalls zu gering ist der Fußgänger-Verkehr zwischen den Bushaltestellen am außerorts gelegenen Aussiedlerhof. Rund ein halbes Dutzend Menschen steigen hier täglich ein oder aus, dazu kommen ein paar Spaziergänger. Die ebenfalls diskutierte Möglichkeit, den von der Bundesstraße kommenden Verkehr wenigstens noch vor der Haltestelle auf 80 Stundenkilometer abzubremsen, hielt der Vertreter der Straßenverkehrsbehörde nicht für möglich. Durch die neue Lösung könnte die Temporeduzierung an dieser Stelle entbehrlich sein: Das versetzte Ortsschild ist Höhe Haltestelle bereits zu sehen.  op

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