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Das Rathaus in Mittelstetten.

Corona

Mittelstettens Zukunft wird nur in Kleingruppen geplant

Es hatte vielversprechend angefangen, aber Corona hat auch den Arbeiten an einem Gemeindeentwicklungskonzept einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Mittelstetten –  Seit ihren ersten Treffen im Februar haben sich die Mitglieder der vier Workshops nicht mehr gesehen.

Als Signal, dass es dennoch weitergeht, haben Bürgermeister Franz Ostermeier (WUG), das betreuende Planungsbüro Opla und das federführende Amt für Ländliche Entwicklung nun einen neuen Interimsmodus vereinbart: Kleinere Projektgruppen von drei bis fünf Teilnehmern, darunter möglichst auch immer ein Gemeinderatsmitglied, können einzelne Themen im kleineren Kreis vorbesprechen. Größere Runden sollen auch angesichts der nicht wenigen Älteren, die sich um die Zukunft Mittelstettens kümmern, vorerst vermieden werden. Nach den Sommerferien will man weiter sehen.

Im Anschluss an eine Auftaktveranstaltung, bei der Ziele und Methoden einer Gemeindeentwicklung vorgestellt worden waren, hatten sich vier größere Arbeitskreise mit acht bis 20 Mitarbeitenden gebildet: Das Thema „Ortsbild und Siedlung“ fand das größte Interesse, gefolgt von „Landschaft und Landnutzung“. Außerdem wird über „Gemeinschaft und Soziales“ sowie „Wirtschaft und Versorgung“ nachgedacht.

Die ersten Workshops dienten noch dem Kennenlernen untereinander, nach Ansicht mancher Teilnehmer machte sich damals außerdem die bevorstehende Wahl in einer bisweilen etwas kontroversen Stimmung bemerkbar.

Falls ab September wieder größere Gruppen gefahrlos zusammenkommen können, soll auch zu den geplanten drei Dorfspaziergängen geladen werden, unter anderem zu leer stehenden landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemeinde. OLF PASCHEN

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