Traditionell am Dreikönigstag findet in der Pfarreiengemeinschaft Baindlkirch/Mittelstetten/Ried die Waldweihnacht mit lebender Krippe beim ehemaligen Kloster Rettenbach statt. Auf dem Foto: Alexander Lungu, die Sternsinger aus Tegernbach sowie die Heilige Familie, dargestellt von der Familie Foigtmannsberger aus Tegernbach.

Mittelstetten

Nachfolger für Pfarrer kommt erst im Herbst

Nach langer schwerer Krankheit ist Pfarrer Michael Würth im Juli mit nur 46 Jahren verstorben. Er hat in der Pfarreiengemeinschaft Baindlkirch/Mittelstetten/Ried eine große Lücke hinterlassen. 

MittelstettenZwar wurde die Leitung der Pfarreiengemeinschaft im Amtsblatt der zuständigen Diözese Augsburg zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Die Gläubigen müssen sich aber noch gedulden, bis die Stelle wieder fest vergeben ist.

Der Grund dafür ist, dass offene Stellen in der Diözese grundsätzlich zum 1. September ausgeschrieben werden. Das heißt aber nicht, dass die Pfarrgemeinschaft bis dahin ohne Priester ist, teilt das Bischöfliche Ordinariat auf Nachfrage mit: „Lucian Alexander Lungu, Priester unserer Diözese und Offizialatsrat am Bischöflichen Kirchengericht Augsburg, hat weiterhin die Temporalienverwaltung inne“, so der stellvertretende Leiter der Pressestelle, Nicolas Schall. Lungu half bereits seit Januar 2018 im Bereich der Seelsorge mit. Unterstützt wird er seit vergangenem September vom nigerianischen Pfarrer Felix Uche Unwukike.

Die Lücke, die Michael Würth in der Pfarrei hinterlässt, ist dennoch groß. 2003 hatte der im baden-württembergische Waldshut geborene und 1999 zum Priester geweihte Würth die Leitung der Pfarrgemeinschaft, die bis in den Kreis Aichach-Friedberg reicht, übernommen. In den 15 Jahren hatte der rührige Kirchenmann für ein lebendiges Miteinander in der Pfarreiengemeinschaft gesorgt.

Bis zuletzt las er Messen, obwohl es ihm gesundheitlich immer schlechter ging. Seine Krebserkrankung hatte er nicht verheimlicht. SEBASTIAN ÖL

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