Spektakuläre Wende! UEFA gibt nach: CL-Rückspiel des FC Bayern anders als geplant

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In Mittelstetten

Sitzungssaal-Streit soll beigelegt werden

Im Gemeinderat mehren sich die Stimmen, die ein Ende der teils öffentlich geführten Auseinandersetzung mit dem Sprecher der Bürgerinitiative (BI) zum Erhalt des Lebensraumes in Mittelstetten fordern. 

Mittelstetten – „Mir wäre es recht, wenn wieder Ruhe einkehrt und wir das Ganze im Guten beenden können,“ sagte Lorenz Karl (CSU) in der jüngsten Sitzung. Und Franz Ostermeier (SPD) bot sich sogar als Vermittler zwischen Bürgermeister Andreas Spörl (CSU) und BI-Mitgründer Werner Fischer an: „Der Andi und der Werner gehören an einen Tisch. Notfalls lad’ ich sie ein.“

Fischer hatte öffentlich und in Form einer offiziellen Beschwerde nach den Gründen für die Kostensteigerungen beim Neubau des Sitzungssaales gefragt und fühlte sich auch nach einer umfangreichen Stellungnahme des damals beauftragten Ingenieurbüros nur unzureichend informiert. Eine ähnliche Aufstellung wünschte er sich auch für die ebenfalls weit über dem ursprünglichen Ansatz liegenden Aufwendungen für die Außenanlagen rund um den Sitzungssaal, zu denen schließlich aber auch der umgestaltete Schul-Pausenhof zählte. Hans Lais (CSU) hatte daraufhin beantragt, die künftige Behandlung solcher und ähnlicher Beschwerden im Gemeinderat zu besprechen. Denn die Beantwortung derartiger Fragen koste unnötig „Zeit, Geld und Energie“. Zumal alle Preissteigerungen vom Gemeinderat abgesegnet und auch von der Rechnungsprüfung nicht beanstandet worden seien.

Es sei nun mal das gute Recht eines Bürgers, nachzuhaken, sagte Evelyn Dürrmeier (SPD). Allerdings gebe es nicht nur eine Bringschuld der Gemeinde, sondern auch eine „Holschuld des Bürgers“, widersprach Spörl. Er habe wiederholt ein ausführliches Gespräch angeboten – leider ohne Resonanz.

Zwei SPD-Räte gingen dann auch auf vorsichtige Distanz zu dem BI-Sprecher. Die Beschwerde über die Kostensteigerungen sei „Herrn Fischers Eigeninitiative“ gewesen. „Ich hab ihm das nicht gesagt“, versicherte Alois Bögl. Und Ostermeier betonte, dass er mit der Bürgerinitiative gegen das geplante Gewerbegebiet gekämpft habe, aber in Sachen Sitzungssaal entschieden zu dem stehe, was der Gemeinderat beschlossen habe: „Ich muss mich hier nicht rechtfertigen und auch nicht gegenüber Herrn Fischer.“  op

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