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Die Auftragsbücher der Straßenbaufirmen sind voll.

Straßenbau in Mittelstetten

Verzögerung wegen voller Auftragsbücher

Die Sanierung und der Ausbau der Straße von Mittelstetten Richtung Längenmoos wird sich um ein Jahr verzögern.

Mittelstetten–  Die Auftragsbücher der Tiefbaufirmen seien immer noch zum Bersten voll, heißt es zur Begründung im Rathaus, Angebote in einem vernünftigen Kostenrahmen seien heuer wohl nicht mehr zu erwarten. Außerdem wurde der Zuschussantrag erst vor kurzem bei der Regierung von Oberbayern eingereicht.

In Mittelstetten erhofft man sich, analog zum Neubau der Straße nach Oberdorf, eine mindestens 50-prozentige Förderung. Vor einer Zusage kann aber keinesfalls mit den Arbeiten begonnen werden. Die Bruttokosten liegen nach einer vorläufigen Schätzung bei knapp über 500 000 Euro.

Die Zeit soll nach den Worten von Bürgermeister Andreas Spörl auch genutzt werden, um die Hochdruck-Gasleitung, die teils unter der Straße liegt, auf Unversehrtheit zu prüfen. Der Betreiber hat die genaue Trasse bereits mit Pflöcken markiert. Sollten sich Schwächen am Material zeigen, könnte die Leitung noch vor dem Neubau saniert werden – die Straße müsste bei einem späteren Schaden nicht wieder aufgerissen werden.

Die Gemeinde will die Ortsverbindung bis zur Straße zwischen Längenmoos und Vogach mit einem stärkeren Unterbau versehen und auf sechs Meter Breite erweitern. Immerhin verkehren hier auch zwei MVV-Busse und sogar eine Linie des Augsburger Verkehrsverbundes. Der Baubeginn verzögert sich bis mindestens zum Frühjahr. op

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