Kompromiss

Wand und Dach schützen Sägewerk-Nachbarin

Die 17,4 Meter lange, vier Meter tiefe und rund drei Meter hohe Holzwand steht schon. Jetzt genehmigte der Mittelstettener Gemeinderat auch eine Überdachung der neuen Lärmschutz-Barriere, mit der das Sägewerk in Vogach eine Nachbarin vor Lärm und sich selbst vor weiteren Rechtshändeln schützen will.

Mittelstetten –  Die ungewöhnliche Dachkonstruktion soll dafür sorgen, dass der Schall zusätzlich zurückgehalten wird und quasi nicht „überschwappt“. Mit dem kleinen Bauwerk an der Hofmarkstraße folgt der Betrieb einem gerichtlichen Vergleich, anderenfalls hätte wegen der Immissionsüberschreitungen eine Nutzungsuntersagung gedroht.

Nach Meinung des von der Firma beauftragten Lärmschutzbüros müsste die Anlage ausreichend sein, um die Dezibel-Werte in der Nachbarschaft einzuhalten, sagte Junior-Chef und CSU-Gemeinderatsmitglied Michael Robeller in der Sitzung. Das letzte Wort hat nach einer abschließenden Messung allerdings der vom Gericht bestellte Gutachter. Eine erst später zugezogene Nachbarin hatte wegen des – unbestritten zu hohen – Lärms aus der schon seit Jahrzehnten bestehenden Sägerei geklagt. Nach mehreren Ortsterminen mit dem Verwaltungsgericht hatten sich beide Parteien schließlich auf den von den Richtern vorgeschlagenen Kompromiss geeinigt.  op

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