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So sah es früher aus. Auf dem Bild ist der frühere Bürgermeister Ernst Presser zu sehen.

Öffentliche Grünfläche

Zwei Bäume für kahlen Platz

Wo einst auch eine prächtige Linde und eine vom Altbürgermeister gestiftete Sitzbank stand, sieht der Betrachter heute nur noch ein Flurbereinigungsdenkmal auf einer kahlen Wiese. 

Mittelstetten – Die öffentliche Grünfläche gegenüber der Schule soll aber wieder ansprechender wirken, beschloss der Gemeinderat.

Das Gremium sprach sich für die Anpflanzung von zwei Zierapfelbäumen aus. Die sollen auch ausgewachsen höchstens sechs Meter hoch werden, damit bei Weitem nicht die Größe der Linde erreichen und ein Nachbargrundstück nicht mehr wie früher verschatten.

Der Beschluss fiel allerdings erst nach einiger Diskussion. Ein Landschaftsarchitekt hatte drei mögliche Grün-Varianten vorgeschlagen, darunter einen kleinen Wald mit 18 Bäumen. Mit einer solchen Aufforstung seien die gleichen Probleme wie früher vorprogrammiert, fürchtete Evelyn Dürrmeier (SPD). „Je mehr wir pflanzen, desto mehr Pflege braucht es“, meinte außerdem Erwin Lauchner (B/U).

Auch die Auswahl der Baumsorte war umstritten. Bei einem Apfelbaum habe man im Herbst die ganze „Matschepampe“ liegen, meinte Dürrmeier. Aber nicht bei einem Zierapfel, wusste Hans Lais (CSU), der die Kollegen einlud, ein solches Exemplar bei ihm zuhause zu besichtigen. Die Früchte fallen nicht ab, und es sei im Winter ein Genuss, die Vögel daran picken zu sehen.

Eingesetzt werden sollen bereits drei Mal verpflanzte Bäumchen mit einem Stammumfang von rund 15 Zentimetern zu einem Preis von je 450 Euro. Lorenz Karl (CSU) kannte eine bessere Lösung: „Man könnte zur Baumschule gehen, und wir Gemeinderäte setzten’s dann ein.“ Ein solcher Arbeitsauftrag an sich selbst wurde allerdings nicht beschlossen. Olf Paschen

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