Die Hausmeister Hans Hörmann (links) und Joachim Beer arbeiten Hand in Hand, damit im Schulzentrum Tulpenfeld alles rund läuft. Auf die Gangway – das stählerne Maskottchen des Schulzentrums – wollen immer wieder Menschen klettern. foto: kiener

Die modernen Hausmeister vom Tulpenfeld

Fürstenfeldbruck - Ein bisserl stolz sind sie schon auf ihren modernen Arbeitsplatz: : Joachim Beer (62) ist überwiegend für das Graf-Rasso-Gymnasium zuständig, Hans Hörmann (50) für FOS/BOS.

Hans Hörmann hat 1995 im Kreisbauhof seine Stelle angetreten und war als Aushilfshausmeister im Landkreis unterwegs. Seit April 2013 ist der gelernte Schreiner offizieller FOS/BOS-Hausmeister. Joachim Beer ist Schlosser und kennt als Hausmeister noch das alte Rassogemäuer im Zentrum. Er ist mit Schülern und Lehrern 2008 ins neue Schulzentrum am Tulpenfeld umgezogen.

Die beiden sind sich einig: „In diesem modernen Haus hat man schon viele technische Aufgaben zu bewältigen. Wir sind nicht nur Hausmeister, sondern auch so etwas wie Sicherheitsbeauftragte. Bei einem Stromausfall geht’s hier richtig rund, weil wir so viel Technisches im Haus haben, da könnt man sich manchmal schon zerreißen.“ Da wäre zum Beispiel die „Betonkernaktivierungsanlage“ - die hypermoderne Klimaanlage des Hauses: Sie sorgt mit einem Wasserkreislauf unterm Dach im Sommer für kühle Räume, im Winter wärmt sie Schüler und Lehrer. „Wenn da ein Bagger von der FOS/BOS-Baustelle die Stromleitung kappt, dann heißt das für uns Mehrarbeit.“

Auch das moderne Parkdeck hat so seine Tücken: „Wenn’s noch lang kein Glatteis auf den Straßen im Landkreis hat - hier schon.“ Dann müsse man streuen, weil das Parkdeck sich wie eine vereiste Kältebrücke präsentiere.

Natürlich werden die Schulhausmeister Beer und Hörmann auch mit gewöhnlichen Aufgaben konfrontiert: Fundsachen zum Beispiel. In einem abschließbaren Glaskasten liegen Handys, Ringe, Halsketterl, Ohrstecker, Federmapperl und Uhren. In den Klamotten-Schlamperkisten können die Schüler nach ihren verlorenen Markenturnschuhen, Jacken, Schals, Mützen und Handschuhen wühlen. „Es stand sogar mal eine verwaiste Posaune im Hof herum“, erinnert sich Hans Hörmann. (akk)

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