42 mögliche Standorte für Erstaufnahme

Fürstenfeldbruck/München - In Oberbayern gibt es 42 mögliche Standorte für die Einrichtung einer Kurzaufnahme oder Erstaufnahme für den Regierungsbezirk. Diese verteilen sich dabei über die gesamte Region. Das geht aus einer Anfrage des Landtagsabgeordneten Herbert Kränzlein (SPD) an Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hervor.

 „Die große Zahl der geprüften Optionen für eine Verlagerung der Kurzaufnahme und die gleichzeitig starre Festlegung der Staatsregierung auf die Flächen in Fürstenfeldbruck verwundern mich“, sagt der Abgeordnete aus Eichenau. Dabei seien die Regierung von Oberbayern, die Immobilienanstalten Bayerns sowie des Bundes, nach einem bestimmten Kriterienkatalog zur Findung möglicher Standorte vorgegangen, wie Herbert Kränzlein berichtet. So spielten die Größe der zur Verfügung stehenden Flächen, die zeitliche Verfügung für den Freistaat, Kostenübernahmen seitens des Bundes und der Verwaltungsaufwand eine Rolle bei der Bewertung.

Kränzlein kritisiert: „Die Staatsregierung offenbart wieder einmal, dass sie sich nicht mit den Belangen der einzelnen Kommunen auseinandersetzen möchte, denn die Auswirkungen für die Städte und Gemeinden zählen offensichtlich nicht zu den Kriterien, die bedacht werden.“ Zudem stellt sich für ihn die Frage, ob nicht eine Aufteilung der Erstaufnahme auf verschiedene Standorte die bessere und gerechtere Lösung wäre. Hier sei nun die Regierung von Oberbayern sowie die Staatsregierung selbst in der Pflicht, den Fürstenfeldbruckern Antworten zu geben und zu begründen, warum alle anderen Standorte ungeeignet sein sollten. Der Stadtrat soll in der nächsten Woche über die Frage entscheiden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

So viele Luzienhäuserl wie noch nie auf der Amper
Rekord beim Brucker Luzienhäuserl-Schwimmen. Mit mehr als 250 kleinen Kunstwerken nahmen so viele Kinder wie noch nie an dem vorweihnachtlichen Brauch teil.
So viele Luzienhäuserl wie noch nie auf der Amper
Schulbus-Probefahrt geht mächtig schief
Der Schulbus von der Buchenau zur Schule Nord soll abgeschafft werden. Die Kinder sollen stattdessen Linienbusse nehmen. Am Mittwoch ging eine einges anberaumte …
Schulbus-Probefahrt geht mächtig schief
Sturm wirft Kran auf Schulweg
Der Sturm hat heute Früh in am Volksfestplatz in Germering einen Kran zum Umkippen gebracht. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf …
Sturm wirft Kran auf Schulweg
Eine Fichte für Emmering
Die Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck hat der Gemeinde Emmering einen Baum geschenkt – genauer gesagt den „Baum des Jahres“, die Fichte. 
Eine Fichte für Emmering

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion