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Der Brand konnte von der Feuerwehr gelöscht werden, bevor die Flammen den Wald erreichten. 

Auf Getreidefeld

Bauer zündet Unkraut an: Flächenbrand in Moorenweis

Ein unvorsichtiger Landwirt hat am Montagnachmittag die Feuerwehren aus Moorenweis und Dünzelbach auf den Plan gerufen - und einen Flächenbrand verursacht. 

Moorenweis – Der Bauer hatte auf einem abgeernteten Getreidefeld Unkraut angezündet. „Aufgrund der seit Wochen anhaltenden extremen Trockenheit geriet das Feuer erwartungsgemäß außer Kontrolle und breitete sich über die abgeerntete Fläche in Richtung Wald aus“, erklärt der Moorenweiser Feuerwehrkommandant Christoph Gasteiger.

Der betroffene Landwirt und einige seiner Kollegen rückten mit so genannten Grubbern an und pflügten eine Schneise um die brennende Fläche herum. So wurde verhindert, dass sich das Feuer weiter ausbreiten konnte. Die mit rund 35 Helfern herbeigeeilte Feuerwehr konnte den Feldbrand innerhalb einer halben Stunde löschen. Das nötige Wasser entnahmen die Einsatzkräfte aus den direkt angrenzenden Dünzelbacher Klärfeldern.

Aus Sicht des Kommandanten waren die Helfer gerade noch rechtzeitig gekommen. Nur wenige Minuten später hätte das Feuer laut Gasteiger auf den nahen Wald übergegriffen. „Dann hätte es ganz andere Dimensionen angenommen.“

Bei der Polizei herrscht Unverständnis. „Da tun sich große Fragezeichen auf“, sagt der stellvertretende Leiter der Inspektion Fürstenfeldbruck, Michael Fischer. Ob das Feuer Konsequenzen für den Bauern hat, ist noch nicht klar. Das müsse der Staatsanwalt entscheiden. Denkbar sei allerdings, dass der Landwirt die Kosten für den Einsatz tragen muss.

tog

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