Luftfilter sollen helfen, die Pandemie zu bekämpfen.
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Luftfilter sollen helfen, die Pandemie zu bekämpfen. In Moorenweis hat man sich für die stationäre Variante entschieden. Die sei im Gegensatz zu der mobilen Version auf dem Foto effektiver und sicherer, so die Gemeinderäte.

Aus dem Gemeinderat

Feste Luftreiniger für die Grundschule in Moorenweis

  • Ulrike Osman
    VonUlrike Osman
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Die Grundschule in Moorenweis wird mit stationären Belüftungsanlagen ausgestattet.

Moorenweis – Die Gemeinde entschied sich für diese – im Vergleich zu mobilen Luftfiltern – aufwendigere Option, weil sie effektiver und sicherer ist. Die Kosten werden zum größten Teil durch Fördergelder abgedeckt.

Bevor das Thema in den Gemeinderat kam, hatten Gespräche mit Schulleitung und Elternbeirat stattgefunden. Laut Vize-Bürgermeister Rudi Keckeis werde von beiden der Einbau der stationären Raumlufttauscher begrüßt, auch wenn sie noch nicht zum Schuljahresbeginn im September zur Verfügung stehen werden. Die Geräte haben laut Bauamtsleiter Andreas Greif etwa die Größe eines Wäschetrockners und werden in jedem Klassenzimmer mitsamt Schallschutz an der Wand oder der Decke montiert. Ein Rohrsystem sorgt dafür, dass die verbrauchte Raumluft nach außen abgeleitet und durch Frischluft ersetzt wird.

Im Gegensatz dazu würden mobile Filter lediglich Viren aus der Luft ziehen, „die schlechte Luft aber nicht besser machen“, wie Keckeis sagte. Auch bräuchte man zwei Geräte pro Klassenzimmer, da sonst die Lärmentwicklung zu groß wäre.

Die Gemeinde hofft, dass der Einbau Anfang kommenden Jahres stattfinden kann. Die Ausschreibung läuft bereits, allerdings gibt es laut Greif derzeit einen Run auf die Geräte. Bei der Beantragung staatlicher Zuschüsse war Moorenweis ganz vorn dabei – als 16. Gemeinde im Bundesgebiet erhielt sie den Förderbescheid. Demnach übernimmt der Bund 80 Prozent der Kosten.  

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