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Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sind vor Ort - das Flugzeug ist bei Moorenweis in ein Maisfeld gestürzt.

System löst nicht aus

Erfahrener Pilot bei Flugzeug-Absturz tödlich verunglückt: Das sagt die Feuerwehr über den Einsatz

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  • Tobias Gehre
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  • Kathrin Garbe
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Ein Ultraleichtflugzeug ist in ein Maisfeld bei Moorenweis (Landkreis Fürstenfeldbruck) abgestürzt. Der Pilot der Maschine ist dabei ums Leben gekommen.

  • Am Donnerstag ist ein Leichtflugzeug in ein Maisfeld zwischen dem Flughafen Jesenwang und Moorenweis im Landkreis Fürstenfeldbruck gestürzt.
  • Der Pilot, der allein unterwegs war, hat das Unglück nicht überlebt. Der 46-Jährige kam aus dem Landkreis Dachau.
  • Die Bergung wurde dadurch erschwert, dass das Sicherheitssystem, das wie ein Airbag im Auto funktioniert, erst entschärft werden musste.
  • Zum Einsatz vor Ort waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

+++TICKER AKTUALISIEREN +++

14.29 Uhr:  25 Feuerwehrleute aus Moorenweis sind zum Absturzort gerufen worden. „Es war bereits der fünfte Absturz in meiner Amtszeit“, sagt Feuerwehrkommandant Christoph Gasteiger. Aber Unfälle mit Todesfolge sind nie einfach. Für seine Kameraden war es nicht einfach, vor allem wegen des noch nicht ausgelösten Sicherheitssystems. Gasteiger selbst war auf einer Schulung und nicht vor Ort.

Die Feuerwehrkräfte sind auf das Problem mit dem Sicherheitssystem vor dem Einsatz hingewiesen worden. „Sie wissen, dass nur Experten solche Systeme entschärfen können“, erklärt der Kommandant. Erst nach mehreren Stunden Wartezeit konnte die Leiche des Piloten geborgen werden. Anschließend wurde das Flugzeugwrack auf das Gelände des Fliegerhorsts Fürstenfeldbruck zur weiteren Untersuchung gebracht. Bei dem Einsatz waren auch circa 15 Feuerwehrmänner aus Adelshofen und etwa zehn weitere Kräfte aus dem umliegenden Landkreis beteiligt.

Feuerwehrkommandant der Moorenweiser Wehr Christoph Gasteiger. 

10.50 Uhr: Was die Bergung so schwierig und gefährlich machte, war, dass das Sicherheitssystem mit Sprengstoff betrieben wird. Deshalb musste es erst entschärft werden. 

Update vom 2. August, 7.00 Uhr: Ein Fluglehrer, der in einer anderen Maschine unterwegs war, hat das Flugzeugunglück bei Moorenweis beobachtet. Warum die Maschine ins Trudeln geraten war, ist weiterhin unklar. Der Jesenwanger Flugplatz-Leiter Max Walch beschreibt den Piloten als äußerst erfahren. Er sei seit Jahren regelmäßig von Jesenwang aus geflogen. Die abgestürzte Maschine hatte er vom Flugplatz gemietet. Warum das Fallschirm-System nicht auslöste, sei „für uns alle unerklärlich“, sagte Walch. „Es ist eine Tragödie.“

Kleinflugzeug stürzt in Maisfeld - Pilot stirbt - Fotos

Flugzeug-Absturz bei Fürstenfeldbruck: Tragödie kurz vor der Landebahn

18.01 Uhr: Nach neusten Erkenntnissen der Polizei handelte es sich bei dem Piloten um einen 46-jährigen Mann aus dem Landkreis Dachau. Er war mit einem Ultraleichtflugzeug des Typs Eurostar EV97 unterwegs nach Baden-Württemberg. Wieder auf dem Rückflug, funkte der Pilot um 12.50 Uhr den Tower in Jesenwang an, um eine Landeerlaubnis zu erhalten. Anschließend kam die Maschine ins Trudeln und stürzte ab. Der Pilot war aufgrund der Wucht des Aufpralls sofort tot. Die Leiche des Mannes wird jetzt rechtsmedizinisch untersucht. Das Wrack der Maschine wird für weitere Untersuchungen von der Polizei sichergestellt. 

17.08 Uhr: Die Polizei Fürstenfeldbruck sucht nun nach Zeugen des Absturzes. Wer etwas beobachtet hat kann sich bei der Polizeiinspektion unter der Nummer (08141) 6120 melden.

Flugzeug stürzt bei Moorenweis in Maisfeld

16.54 Uhr:  Das Rettungssystem des Flugzeugs konnte inzwischen deaktiviert werden. Die Einsatzkräfte können jetzt zur Maschine vordringen und die Leiche des Piloten bergen.

16.09 Uhr: Einsatzkräfte sind derzeit damit befasst, das Rettungssystem der Maschine zu deaktivieren, um den Piloten bergen zu können. Kräfte der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck und der örtlichen Feuerwehr sichern die Absturzstelle ab. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck führt die Ermittlungen zur Ursache.

16.04 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, ist die Maschine am Vormittag vom Flugplatz in Jesenwang gestartet, offenbar zu einem Rundflug. Als sich der Pilot gegen 13.20 Uhr auf dem Rückweg befand und zur Landung ansetzte, passierte das Unglück. Rund zwei Kilometer vor der Landebahn ereignete sich das Unglück. Das Ultraleichtflugzeug stürzte in ein Maisfeld. 

15.39 Uhr: Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BfU) sind vor Ort. Laut Polizei handelt es sich um ein zweisitziges Flugzeug. Der Pilot konnte nach offiziellen Angaben bisher noch nicht identifiziert werden.

Fürstenfeldbruck/Flugzeug-Absturz: Entsetzen am Flughafen Jesenwang - Flugbetrieb ist eingestellt

15.10 Uhr: Am Flughafen in Jesenwang, von wo aus der Pilot gestartet ist, herrscht Entsetzen. Der Flugbetrieb wurde eingestellt. Das Restaurant wurde geschlossen. 

14.42 Uhr: Mittlerweile ist auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz, der über der Absturzstelle kreist. 

14.11 Uhr: Nach ersten Informationen der Polizei vor Ort gibt es einen Toten. Das Flugzeug ist in einem Maisfeld bei Albertshofen abgestürzt. Der Notarzt hat den Tod eines Insassen festgestellt. Seine sterblichen Überreste können derzeit nicht geborgen werden. Das Ultraleichtflugzeug war mit einem Fallschirm ausgestattet, der sich beim Absturz automatisch öffnen sollte. Das hat nicht funktioniert. Der Pilot ist von Jesenwang aus gestartet. 

Nun müssen Fachleute kommen und die Automatik, die ähnlich wie ein Airbag im Auto funktioniert, entschärfen. Erst dann können die Einsatzkräfte zum Wrack. 

Das Wrack ist von den Rändern des Maisfeldes aus nicht zu sehen. Die Polizei hat alles abgeriegelt.

Bereits vor zwei Jahren hat ein Absturz die Helfer erschüttert. Zwei Menschen verloren damals ihr Leben. 

Das Flugzeug ist in der Nähe von Moorenweis abgestürzt.

+++ Von hier ab berichten wir im Ticker mit jeweils den neuesten Entwicklungen.+++

Erstmeldung: Kleinflugzeug bei Moorenweis/Fürstenfeldbruck abgestürzt

Moorenweis - Im westlichen Landkreis Fürstenfeldbruck sind die Feuerwehren alarmiert. Auch die Polizei hat Streifenwagen in Bewegung gesetzt. Das Ziel der Einsatzkräfte: ein Waldstreifen bei Moorenweis, anscheinend bei Albertshofen.

Dort soll ein Kleinflugzeug abgestürzt sein. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Auch nicht, ob der Pilot von Jesenwang aus gestartet ist. 

Nicht immer endet es in einer Tragödie: 2014 hat ein Pilot den Crash unbeschadet überstanden

Zu einer weiteren Flugzeug-Tragödie kam es im August im deutsch-österreichischen Grenzgebiet bei Schneizlreuth.

Bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs sind am Donnerstag zwei Menschen gestorben. Die Maschine ist bei dem Unglück vollständig ausgebrannt.

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