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Festlich geschmückt und mit Fahnenabordnung: Pfarrer Philipp Maier weiht das neue Fahrzeug. 

Moorenweis

Gottes Segen für neues Feuerwehrfahrzeug

 Großes Kino bei der Feuerwehr Moorenweis: Das neue Fahrzeug, das der Bund zur Verfügung gestellt hat, wurde feierlich eingeweiht. Gottes Segen erteilte Pfarrer Philipp Maier. Bei einer Schauübung zeigten die Kameraden dann, was ihr neues Fahrzeug alles kann.

Moorenweis– Bei dem Neuzugang handelt es sich einen Logistik-Gerätewagen in der Ausführung als Schlauchwagen. Bekommen hat ihn die Feuerwehr vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Dieses hat 2007 ein Ausstattungskonzept für ganz Deutschland beschlossen, wonach den Ländern für den Zivilschutz und zur Ergänzung des Katastrophenschutzes über 5000 Fahrzeuge aus den Aufgabenbereichen Brandschutz, Sanitätsdienst und Betreuung zur Verfügung gestellt werden. Für den Unterhalt ist der Bund zuständig.

Eines dieser Gefährte ist nun in Moorenweis stationiert. „Momentan sind auf dem Fahrzeug noch zwei Kilometer Schlauch in großen Boxen gelagert“ erklärt Christoph Gasteiger, Kommandant der Moorenweiser Wehr. „Aber das soll sich bald ändern, denn der Landkreis beschafft platzsparende Rollcontainer, sodass die Ölschadensausrüstung des alten Anhängers mit auf der Ladefläche verstaut werden kann“. Das Fahrzeug soll vor allem bei Katastrophen eingesetzt werden, bei denen viel Schlauchmaterial benötigt wird oder bei größeren Ölunfällen. Einsatzgebiet ist hauptsächlich der westliche Landkreis.

Aber auch für kleinere Aufgaben im Gemeindebereich ist das Gefährt ausgerüstet. In den zwei Gerätekästen sind zum Beispiel eine Tragkraftspritze, Material zur Verkehrsabsicherung oder eine Motorsäge verladen. „Und wir könnten auch die Bevölkerung mit einer Durchsageeinrichtung über den Außenlautsprecher vor Gefahren warnen,“ so Gasteiger.

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