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Die Bewerber der CSU Moorenweis rund um Bürgermeister Joseph Schäffler.

Kommunalwahl in Moorenweis

Ziel der CSU: Mitgestalten statt meckern

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Mit einer runderneuerten Liste startet die CSU Moorenweis in den Kommunalwahlkampf. Nur vier aus dem jetzigen Gemeinderat bekannte Namen stehen darauf: Josef Wörle, Christoph Gasteiger, Wolfgang Josef Vogt und Joseph Schäffler. Letzterer bewirbt sich erneut um das Bürgermeisteramt.

MoorenweisUnter den neuen Gesichtern sind der CSU-Ortsvorsitzende Michael Wenhart und sein Stellvertreter René Löflath, Versicherungs- und Finanzkauffrau Carolin Gautsch, der Dünzelbacher Martin Sedlmair und Michael Leib, Sohn des scheidenden Dritten Bürgermeisters Hubert Leib. Auf dem – oft aussichtsreichen – letzten Listenplatz steht Petra Schumann, Geschäftsführerin der CSU-Geschäftsstelle für Bruck und Dachau, und kommunalpolitische Rückkehrerin. Die 53-Jährige gehörte vor der laufenden Sitzungsperiode bereits zwölf Jahre dem Gemeinderat an.

Neue Parteimitglieder kandidieren für die CSU in Moorenweis

Auch einige neue Parteimitglieder nehmen Anlauf auf das Kommunalparlament. Buchhaltungssachbearbeiter Thomas Berkmann trat der CSU vor wenigen Tagen bei, der Polizeibeamte Andreas Liedgens vor vier Wochen und Fahrzeugtechnik-Ingenieur Markus Meier vor vier Monaten.

Lange in der Partei verwurzelt ist dagegen Anton Huber, Inhaber einer Schreinerei in Steinbach – er lernte bereits seine Frau bei der Jungen Union (JU) kennen. Christian Metzger ist neben Josef Wörle der zweite Landwirt auf der Liste. Mit Helga Krutsch tritt ein weiteres Vorstandsmitglied der Ortspartei an. Sie fehlte aber – ebenso wie Feuerwehrkommandant Christoph Gasteiger – aus Krankheitsgründen bei der Aufstellungsversammlung in der Sportgaststätte.

Moorenweis soll eine Wohlfühlgemeinde bleiben

Eines haben alle Kandidaten gemeinsam: Sie wollen mitgestalten statt meckern. Wenhart sprach den Bau des geplanten Sozialzentrums mit Kindergarten und Tagespflege sowie den Ausbau des Radwegenetzes an. Er wünscht sich, dass die Gemeinde auch in Zukunft „einen gewissen Standard“ halten kann. Löflath drückte Ähnliches emotionaler aus: „Ich möchte mithelfen, dass Moorenweis eine Wohlfühlgemeinde bleibt.“

Das sagt der Bürgermeister

Für Bürgermeister Joseph Schäffler, der auf Platz eins der Gemeinderatsliste steht, wäre es im Falle seiner Wiederwahl die vierte Amtszeit. Er sieht sich vor allem als Mann des Ausgleichs und als Moderator, dem in der Vergangenheit schwierige Projekte geglückt seien. „Am Ausbau der Ringstraße haben sich meine Vorgänger die Zähne ausgebissen“, erinnerte der 54-Jährige. Ein ebenso heißes Eisen war seinerzeit der Anschluss der Wasserversorgung an den Zweckverband Landsberied. Heute freue man sich über „moderate Wasserpreise“.

Als Ziele für die kommende Wahlperiode nannte er eine konsequente Bodenbevorratungspolitik samt „sozial angemessener Bodennutzung“, den Ausbau von ÖPNV und Radwegen sowie die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze vor Ort. Außerdem werde er mit dem neuen Gemeinderat das alte Schulhaus „anpacken“, so Schäffler, ohne konkreter zu werden.

Die anwesenden 23 stimmberechtigten Mitglieder stellten sich nahezu vollzählig hinter Schäffler. Nur eine Gegenstimme gab es zu seiner Nominierung für die Kommunalwahl. Die Gemeinderatsliste erntete einhellige Zustimmung. Als Ersatzkandidat wurde Manrico Kiel mit 22 Ja- und einer Nein-Stimme nominiert.

Die Liste der CSU Moorenweis

1. Joseph Schäffler 2. Michael Wenhart 3. René Löflath 4. Carolin Gautsch 5. Martin Sedlmair 6. Josef Wörle 7. Christoph Gasteiger 8. Wolfgang Josef Vogt 9. Michael Leib 10. Anton Huber 11. Christian Metzger 12. Thomas Berkmann 13. Markus Meier 14. Helga Krutsch 15. Andreas Liedgens 16. Petra Schumann.

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