Wurst und Fleischwaren.
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Es wurden Wurst-und Fleischwaren angeboten.

Moorenweis

Wochenmarkt startet mit einem Standl

  • Ulrike Osman
    vonUlrike Osman
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Einen Wochenmarkt mit frischen Lebensmitteln aus der Region – das wünschen sich viele Moorenweiser. Jetzt kommt er tatsächlich – wenn vorerst auch nur mit einem Standl.

Moorenweis – Am Freitag, 9. April, ab 14 Uhr, wird ein Metzger auf dem Platz vor dem Rathaus Fleisch und Wurst anbieten. Er ist vorerst der einzige Stand, doch in den kommenden Wochen und Monaten soll das Angebot ausgeweitet werden.

Die Arbeitsgruppe Wochenmarkt – bestehend aus Bürgermeister Joseph Schäffler, seinen Stellvertretern Rudi Keckeis und Christoph Gasteiger sowie Gewerbereferent Michael Leib – führt bereits Gespräche mit weiteren Händlern. Stände mit Gemüse und Käse sollen auf jeden Fall noch hinzukommen.

„Es sieht vielversprechend aus“, berichtet Rudi Keckeis. Nur sei den anderen Händlern der Starttermin zu kurzfristig gewesen. Der Metzger hingegen habe nicht länger warten wollen. „Und bevor er uns abspringt, weil er anderswo den Zuschlag bekommt, fangen wir jetzt an.“

Es handelt sich um die Metzgerei Schappele aus Reichling (Landkreis Landsberg). Man habe Wert darauf gelegt, einen handwerklich arbeitenden Betrieb zu finden, der selbst produzierte Ware anbietet, so Keckeis.

Kommen weitere Anbieter?

Bei der Suche nach weiteren Beschickern haben die Organisatoren unter anderem Kontakt mit allen Direktvermarktern im Umkreis aufgenommen. Und sie hoffen darauf, dass sich weitere Interessenten im Rathaus melden, wenn sich der neue Wochenmarkt erst herumgesprochen hat.

Den Termin am Freitagnachmittag habe man bewusst gewählt, weil am Samstagvormittag viele Händler bereits auf anderen Märkten vertreten seien, berichtet der Vize-Bürgermeister. Als Standort biete der Platz vor dem Rathaus den Händlern gute Anfahrts- und den Kunden gute Parkmöglichkeiten.

Die Organisatoren hoffen, dass die Bürger von dem neuen Angebot regen Gebrauch machen werden. Glaubt man den Ergebnissen einer Erhebung aus dem vergangenen Jahr, ist der Bedarf auf jeden Fall da. Seinerzeit ergab eine Haushaltsbefragung – durchgeführt vom Regionalmanagement des Landratsamts und der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) –, dass mehr als drei Viertel der Moorenweiser sich zusätzliche Angebote der Nahversorgung wünschen, vor allem einen Metzger und einen Wochenmarkt.

Auch aus den Nachbargemeinden Jesenwang und Geltendorf könnten Kunden kommen, meint Keckeis. In beiden Orten gibt es keinen Wochenmarkt – wohl aber in Türkenfeld, wo seit fast neun Jahren bewiesen wird, dass das Konzept funktioniert. „Wenn das Angebot bei uns so ins Laufen kommt, wie es Türkenfeld geschafft hat, können wir zufrieden sein.“

Der Wochenmarkt

ist freitags von 14 bis 18 Uhr vor dem Rathaus.

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