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Moorenweis sagt Nein zum interkommunalen Wohnbau-Projekt

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Beispielfoto © BilderBox / BilderBox / Erwin Wodicka

Die Gemeinde wird sich nicht an der geplanten interkommunalen Wohnungsbaugesellschaft beteiligen. Im Ratsgremium fiel das Projekt bei der Abstimmung komplett durch. Einzig Bürgermeister Joseph Schäffler (CSU) hatte für den Beitritt zu dieser Kooperation votiert.

Moorenweis –  Wie in anderen Gemeinden im westlichen Landkreis wurde auch in Moorenweis bezweifelt, ob ein Beitritt Sinn macht. Schäfflers Vize Rudi Keckeis (BV) nannte das Ganze „eine Riesengeschichte, aber raus kommt für uns wenig“. Ihn schrecke vor allem der „Verwaltungskoloss“ ab. „Wenn wir etwas machen, dann selber. Wir sollten nicht abhängig werden.“ Dieser Ansicht war auch Josef Wörle (CSU), der vermutete: „Die Einlage geht für die Verwaltungsarbeit drauf.“ Gertraud Riedl-Steininger (BV): „Ich glaube auch nicht, dass das mit dem einmaligen Betrag abgetan ist. Da werden wir nochmal nachschieben müssen.“ Christoph Gasteiger (CSU) fand: „Unsere eigenen Projekte sind ehrgeizig, aber das trauen wir uns zu. Wir können das selber machen.“ Schäffler selbst betonte: „Man könnte gemeinsam mit anderen Gemeinden Lösungen in Sachen Wohnraum suchen.“ Vielleicht habe man in ein paar Jahren eine entsprechende Fläche zur Verfügung, was aber die Verwaltung an zusätzlicher Arbeit nicht leisten könne.

Wie berichtet, soll jede Gemeinde eine Einlage von 10 000 Euro einzahlen. Unabhängig von der Größe der Kommune bekommt jedes Mitglied das gleiche Stimmrecht. Möglicherweise könnte die Gesellschaft noch im Herbst gegründet werden. Aber ohne Moorenweis. 

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