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BVTA Fürstenfeldbruck

Nach Attacke auf Schiri: Polizei ermittelt

Serkan Özmen, Fußballpräsident des BVTA Fürstenfeldbruck, greift durch: 

Fürstenfeldbruck – Nachdem einer seiner B-Klassen-Spieler gegenüber dem Schiedsrichter handgreiflich geworden ist und die Polizei ins Klosterstadion eilen musste, hat der Funktionär den 24-jährigen Sünder mit sofortiger Wirkung vom Verein ausgeschlossen. Dem Fußballer droht zudem ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Özmen will sich auch vor dem Sportgericht für eine drastische Bestrafung des Spielers einsetzen. Dem droht als Wiederholungstäter eine mehrjährige Sperre.

Schiedsrichter Stefan Baumann (Gersthofen) war beim Derby des türkischen Vereins mit der benachbarten zweiten Mannschaft des TSV West von Burhan F. abgewatscht worden und zog sich eine blutige Nase zu. Baumann brach das Spiel sofort ab, sperrte sich in seiner Umkleide ein und wartete auf die Polizei. Nach Özmens Darstellung soll der Referee zuvor mit einem Barhocker auf Vereinsvertreter losgegangen sein. Günter Eichinger, Ex-Präsident des TSV West, war vor Ort und sagt, dass sich Baumann so vor wütenden BVTA-Vertretern schützen wollte.

Mittlerweile wurde bekannt, dass Burhan F. – wie die meisten seiner BVTA-Kollegen – früher für den TSV West gekickt hat. Vor zwei Jahren war es dort bereits zu einem Handgemenge mit Polizeieinsatz außerhalb des Spielfeldes gekommen, in das der 24-Jährige verwickelt war. Eichinger hatte ihn daraufhin ebenfalls entlassen. Zwischenzeitlich war F. auch für den SC Maisach am Ball. Özmen: „Wir wollten ihm eine zweite Chance geben.“

Baumann selbst will sich laut seiner Schiedsrichter-Gruppe nicht zu dem Vorfall äußern. Das Sportgericht wird sich bereits in der kommenden Woche mit dem Fall beschäftigen. 

Das war die Erstmeldung.

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