Sie waren ein Segen für die Pfarrgemeinde, sagt Dekan Albert Bauernfeind zu Renate Puchtler. foto: tb

Nach 46 Jahren nimmt die Leiterin Abschied

Fürstenfeldbruck - Eine Ära ist vorbei: Nach 46 Jahren ist die Leiterin des katholischen Pfarrkindergartens St. Magdalena, Renate Puchtler, in den Ruhestand gegangen.

Rund 200 Gäste, darunter auch der frühere OB Sepp Kellerer, verabschiedeten sie mit einem großen Fest im Pfarrsaal.

Erzieher sei ein schöner, aber auch anstrengender Beruf, in dem es wichtig ist, immer den richtigen Ton zu treffen, sagte Kellerer. Umso mehr freue es ihn, dass Puchtler diesen Beruf 46 Jahre mit viel Engagement und Freude ausgeübt habe und damit auch einen Beitrag für eine funktionierende Stadt geleistet habe.

„Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch“, sagte Diakon Martin Stangl mit einen Zitat von Erich Kästner. Ihn habe Puchtlers unglaubliche Arbeitsleistung beeindruckt. „Sie ist eine Person, die für ihre Kinder lebt und diese immer in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt hat“. Im Drachenweg, der Heimat des Kindergartens, hause gar kein Drache, scherzte Dekan Albert Bauernfeind. Renate Puchtler sei ein wahrer Segen für die Pfarrgemeinde. So bescheinigte er ihr sogar beizeiten die direkte Aufnahme in die himmlischen Gefilde. Auch die Vorsitzende des Elternbeirates, Carmen Dernai, verabschiedete Puchtler mit persönlichen Worten und einem Gedicht. Die Kinder des Elternbeirates hatten extra ein Lied einstudiert.

Die scheidende Leiterin freute sich über die vielen netten Beiträge und ein Ständchen der Stadtkapelle. Sie erzählte dabei, dass sie bereits im Alter von acht Jahren den Wunsch hatte, Erzieherin zu werden. Diese Entscheidung habe sie bis zum Schluss nicht bereut. (imu)

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