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Volltreffer gegen Rassismus: Jerome Boateng nimmt am Mittwoch im Klosterstadion ab 12 Uhr an einer Talk-Runde teil.

Nach dem Moskau-Spiel

Bayern-Star kommt nach Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck - Wenn alles glatt läuft, kommt am Mittwoch ein Bayern-Star nach Fürstenfeldbruck: Jerome Boateng hat sich angekündigt.

Der Fußball-Profi wirbt für eine Aktion gegen Rassismus. Die Veranstalter rechnen mit einem Riesenandrang. Das Spektakel wurde deshalb von der Realschule ins Klosterstadion verlegt.

Heute Abend wird Jerome Boateng noch das Champions-League-Spiel mit den Bayern in Moskau bestreiten. Um Mitternacht (Ortszeit) ist dort der Rückflug geplant. Schon um 10.30 Uhr wird der Bayern-Star dann am Mittwoch in Brucks Realschule erwartet. Danach geht’s auf direktem Weg ins Klosterstadion. Dort wird der zuletzt angeschlagene Boateng ab 11.30 Uhr zwar nicht wie zunächst geplant das Schulfinale als Schiedsrichter leiten, aber zumindest die Siegerurkunden überreichen.

Viel wichtiger ist dem Kicker-Promi ohnehin die Open-Air-Talkrunde, zu der Teilnehmer der Antidiskriminierungsstelle aus Berlin und UNSCO-Vertreter erwartet werden. Thema: „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“.

Die Realschule hatte ursprünglich geplant, die Aktion auf ihrem Gelände abzuhalten. Dann zeichnete sich aber ein Riesenandrang ab. Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt im Rathaus wurde die Aktion deshalb ins Stadion des SC Fürstenfeldbruck verlegt. Zumal dort die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist. Für die rund 2000 erwarteten Realschüler und ihre Eltern sind die Tribünen reserviert. Das übrige Gelände steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. Allerdings: Sollte die Kapazitätsgrenze mit 4000 Zuschauern erreicht sein, werden die Stadiontore geschlossen.

Dass alles größer wurde als zunächst gedacht, bestätigt auch Polizeisprecher Michael Fischer. Er betont: Das Ganze ist und bleibt eine Schulveranstaltung, rein rechtlich betrachtet vergleichbar mit einem Weihnachtsbasar. Nur die Menge der Interessierten dürfte eben etwas größer sein. Vor Ort wird die Polizei trotzdem sein, etwa um den Verkehr zu regeln. Fischer: „Wir würden nur eingreifen, wenn die Veranstalter nicht mehr zurechtkommen.“

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