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Am Rande des Umzugs hatten - wenn gerade kein Einsatz war - auch die Hilfskräfte ihre Gaudi.

Olching und Mammendorf

Nach den Umzügen: Einsatzkräfte zeichnen entspanntes Bild

Olching/Mammendorf - Einige Rangeleien, Wildbiesler und kleinere Verletzungen: Nach den Faschingsumzügen in Mammendorf und Olching ziehen Polizei und Rettungskräfte ein entspanntes Fazit.

25 000 Menschen kamen laut Polizei zum Olchinger Gaudiwurm - das sind mehr als im vergangen Jahr. Die Beamten berichten von einer Rangelei im Zusammenhang mit einer Sachbeschädigung, zwei Körperverletzungen und von einer von der Polizei verhinderten Schlägerei.

Die Sanis mussten 20 Menschen versorgen. Einige hatten sich Schnittwunden zugezogen, einige knickten um und verletzten sich am Sprunggelenk. Andere brauchten Hilfe, weil sie zu viel Alkohol getrunken hatten. Sechs Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, berichten die Malteser, die zusammen mit dem Johannitern und der DLRG vor Ort waren. Die Malteser führen den ruhigen Ablauf auch darauf zurück, dass die Narren nach Absprachen mit Geschäftsleuten keine harten Alkoholika kaufen konnten. Die Gemeinden hätten da gut vorgearbeitet, hieß es.

Zufrieden zeigte sich auch der Sprecher der Brucker Polizei mit dem Ablauf des Kehraus in Mammendorf. Die Polizei musste nur drei „Wildbiesler“ vom Platz vor dem Bürgerhaus verweisen. Ein aggressiver Betrunkener verbrachte die Nacht in der Zelle – und ein Mammendorfer teilte auf dem Heimweg nach einem Streit noch eine Watschn aus.

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