Konzept für Freiluft-Veranstaltungen

Nach Unfall: Stadt arbeitet an Sicherheit

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Fürstenfeldbruck - Die Stadt entwickelt ein neues Sicherheitshandbuch für Veranstaltungen, die im Freien stattfinden.

Ein Unfall am Altstadtfest 2015 war der Stein des Anstoßes. Auch die Aussteller werden von der Neuerung betroffen sein.

Im Juli vergangenen Jahres hatte ein Musiker nach seinem Auftritt einen Stromschlag erlitten. Er stand auf einer professionell aufgebauten Bühne am Altstadtfest. Kurze Zeit lag der Mann im Koma, wurde aber wieder gesund. Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch in verschiedene Richtungen. Dieser Vorfall brachte die Verantwortlichen der Stadt zu dem Entschluss, ein neues Sicherheitskonzept für Partys im Freien aufzustellen.

Dazu gehören nicht nur das Altstadt- und das Volksfest, sondern auch der Leonhardiritt. „Wir haben keine Angst, dass etwas im Argen liegt“, betont Roland Klehr, der bei der Stadt mit der Aufgabe betraut ist. In Zusammenarbeit mit Markt- und Festreferent Markus Droth tüftelt Klehr momentan an einem Konzept. Das beinhaltet etwa Regelungen für Mitwirkende wie Vereine, aber auch einen Evakuierungsplan für die Stadt. Der soll bei starkem Wind oder Hagel greifen. „Wir sind gut aufgestellt, wollen aber sehen, wo wir noch etwas verbessern können.“ Beispielsweise würden die meisten Vereine ihr eigenes Equipment mitbringen. „Künftig muss überprüft werden, ob das witterungsbeständig ist“, erklärt Klehr. Dabei soll ihm ein Profi zur Seite stehen. „Ein Veranstaltungstechniker wäre da der richtige Mann.“

Die Stadt wolle aber nicht hopplahopp die Vorschriften ändern. Deshalb sollen die Veranstalter bald ins Boot geholt werden. Klehr: „Es wird sich nichts Grundsätzliches ändern.“ Einige Maßnahmen wurden auch schon umgesetzt. So wurden beim Leonhardiritt 2015 beispielsweise Absperrgitter aufgestellt. „Das ist einfach sicherer für die kleinen Besucher“, so Klehr. Außerdem war beim Volksfest mehr Security im Einsatz als in den Vorjahren. Das habe sich bewährt, sagt Klehr. Nun wolle er sukzessive „alle Details genauer beleuchten“. Am Ende sollen die verschiedenen Neuerungen in eine Form gegossen werden.

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