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Blick in die Leitstelle: Hier werden Einsätze der Feuerwehr und der Rettungskräfte koordiniert. 

Gebäude zu klein

Nach zehn Jahren: Integrierte Leitstelle muss umziehen

Fürstenfeldbruck – Die Integrierte Rettungsleitstelle (ILS) in Bruck braucht neue Räume. Im derzeitigen Gebäude an der Münchner Straße reicht der Platz für die künftig notwendige technische Einrichtung nicht mehr aus.

Die Umzugsplanungen stehen aber noch am Anfang. „Unser zehnjähriges Jubiläum werden wir noch im alten Haus feiern“, sagte Heidi Hranisch, Referatsleiterin der ILS, in der jüngsten Sitzung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung. Die Leitstelle ist seit 2007 in der Münchner Straße beheimatet, nachdem sie vom Rudolf-Diesel-Ring aus dorthin gezogen war. Dass nach zehn Jahren der nächste Umzug ansteht ist kein reiner Zufall. So lange ist nämlich die Lebensspanne der Technik in der ILS, wie der Zweckverbandsvorsitzende und Landrat Thomas Karmasin erläutert. „Die technischen Einrichtungen mit ihren riesigen Serverräumen müssen ungefähr alle zehn Jahre erneuert werden“, sagt er. Für die Modernisierung reiche der Platz in den jetzigen Räumen aber schlichtweg nicht mehr aus. Im Haushalt des Zweckverbands wurden deshalb bereits Kosten für eine Machbarkeitsstudie mit dem Titel „Technische und räumliche Umstrukturierung ILS“ eingestellt.

Der genaue Zeitplan für den Umzug steht aber noch längst nicht fest. So ist laut Karmasin auch noch völlig offen, ob man einen Neubau anstrebt oder in bestehende Räume umzieht. Auch mögliche Kosten sind damit freilich noch komplett in der Schwebe. Karmasin möchte erst ein Gespräch auf Staatssekretärsebene Anfang Februar abwarten. Dort wird die Zukunft der Rettungsleitstellen in Bayern besprochen, unter anderem auch mögliche Zusammenlegungen von Leitstellen. Dass die Brucker ILS von einer solchen betroffen sein könnte, ist laut dem Zweckverbandschef aber noch reine Spekulation. Klar sei bislang nur: „Mittelfristig brauchen wir eine neue Lösung für die ILS.“ Nach dem Gespräch mit dem Staatssekretär wisse man aber eventuell schon mehr. 

Von Andreas Daschner

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