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Andreas Lohde wird seinen Posten als Vorsitzender der Brucker Feuerwehr aufgeben.

Andreas Lohde tritt nicht mehr an

Feuerwehr-Chef hört nach zwölf Jahren auf

Fürstenfeldbruck – Andreas Lohde wird seinen Posten als Vorsitzender der Feuerwehr aufgeben. Sein Nachfolger steht bereits fest.

Seine Entscheidung, als Vorsitzender aufzuhören, teilt der 43-Jährige in einem Schreiben mit. Zwölf Jahre lang hatte er die Geschicke des Vereins geleitet, nun reicht es. Als potenzieller Nachfolger wird sich sein aktueller Vize Bastian Kreutzkamp bei den Neuwahlen im März aufstellen lassen.

Andreas Lohdelässt sich nicht mehr zur Wahl aufstellen.

„Die Mannschaft hat dadurch die Chance auf einen glatten Übergang“, sagt Lohde. Denn er habe seinem „phantastischen“ Stellvertreter schon während der vergangenen Jahre sukzessive mehr Aufgaben zukommen lassen. Außerdem wohnt Kreutzkamp im Brucker Feuerwehrhaus, wo er als Gerätewart arbeitet.

Für Lohde war laut eigener Aussage schon seit 2013 festgestanden, dass er seinen Posten niederlegen will. „Das Jubiläumsjahr 2012 war einfach das absolute Highlight und der Zenit, den ich eigentlich nicht überschreiten wollte“, sagt der Vater zweier Söhne. Schon damals habe er die Mannschaft über seine Pläne informiert. „Doch die Jubiläumsaktionen müssen in den Folgejahren steuertechnisch sauber abgewickelt werden, das habe ich mit unserem Kassier auch noch getan.“

Nun könne er die Geschäfte guten Gewissens und aufgeräumt hinterlassen, ist sich Lohde sicher. Während der vergangenen Monate habe er seinen Ausstieg auch vorbereitet, indem er die Vorstandschaft personell aufstockte.

In der Mannschaft wird der Lehrer weiterhin aktiv bleiben. Immerhin ist er bei der Feuerwehr, seit er 15 Jahre alt ist – solch eine Leidenschaft erlischt nicht einfach so. „Es ist auch mein Wunsch, wieder mehr Zeit für Einsätze zu haben.“ Zeit sei auch der Grund, warum er sich nicht mehr aufstellen lasse. Als CSU Orts- und Fraktionsvorsitzender sei er politisch stark eingebunden, sagt Lohde, der auch als Feuerwehr-Referent im Stadtrat sitzt. Zusätzlich ist er stellvertretender Vorsitzender der CSU auf Kreisebene. Zu Stadtrats- und Ausschussitzungen kämen auch regelmäßige Treffen mit der Fraktion. Ein weiteres Argument: Lohde will mehr Zeit mit seiner Frau und den beiden Söhnen verbringen.

An seiner Verbundenheit zur Feuerwehr ändert die Aufgabe des Amtes nichts. Dass er 2012 viele Artikel für die große Festschrift des Jubiläumsjahres geschrieben hat, habe ihm den Verein noch näher gebracht, sagt Lohde. Beispielsweise habe er viel über die Geschichte gelesen. „Es ist schon spannend zu wissen, wie die Kameraden in der Vergangenheit Einsätze gefahren haben“, sagt Lohde. Nun blickt er aber erstmal in die Zukunft. Die Jahreshauptversammlung am morgigen Mittwoch um 19 Uhr im Feuerwehrhaus an der Landsberger Straße wird Lohde noch leiten. (vu)

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