Christian Ganslmeier hat die Nacht der Kirchen mitorganisiert.

Das aktuelle Interview

Nacht der Kirchen gründlich vorbereitet

Gemeinsam mit vielen anderen Menschen in ökumenischer Verbundenheit unterwegs zu sein und dem Glauben anders oder auch ganz neu auf die Spur zu kommen – das ist die Grundidee der „Langen Nacht der Kirchen“ am Samstag, 9. Juni. Wie sie entstanden ist, erzählt Mitorganisator Christian Ganslmeier.

-Herr Ganslmeier, wann ist denn überhaupt die Idee für diese „Lange Nacht der Kirchen“ geboren worden?

Die Idee entstand Anfang 2017 und die Wiege, wenn man so will, stand im Pfarrgemeinderat. Einer der wichtigsten Gedankengeber war Benedikt Kuttenkeuler, der aber seit einem knappen dreiviertel Jahr beruflich in Brüssel tätig ist.

-An welchen Vorbildern hat man sich orientiert? Es gibt ja bekanntlich solche „Langen Nächte“ auch für Museen und Kultur allgemein.

Die Idee geht wohl auf Erlebnisse von Kuttenkeuler zurück, zum Beispiel auf eine „Lange Nacht der Kirchen“ in Landshut. Ich selbst habe so etwas in Bozen erlebt. Die Veranstaltung hier hat also sehr wohl einen genauen kirchlichen Hintergrund.

-Was gab den Ausschlag, zu sagen, jetzt setzen wir diese Idee in die Tat um?

Der Gedanke, dass Ideen auch Taten folgen sollten. Und nach dem Wegzug von Kuttenkeuler wollten wir die Idee für die „Lange Nacht der Kirchen“ in Germering erst recht weiter leben lassen.

-Welcher Aufwand war denn grundsätzlich notwendig und wie wurde der Weggang des Ideengebers überbrückt?

Wir vom ökumenischen Vorbereitungsteam haben uns ziemlich regelmäßig etwa alle zwei Monate getroffen. Sehr schnell haben wir uns entschieden, das im Team zu bewältigen und dessen Kompetenzen zu nutzen.

-Wie kann man sich das konkret vorstellen?

René-Christian Effinger kümmerte sich um die Öffentlichkeitsarbeit und hat gute Kontakte zum Erzbischöflichen Ordinariat, Jochen Seeberger hat sich darum gekümmert, dass der Münchner Merkur Medienpartner ist. Aber es haben auch andere angepackt wie Barbara Habler, die eine Art Sekretariat eingerichtet hat, oder Annette Bleher, die sich unter anderem um Pressetexte gekümmert hat.

-Über was freuen Sie sich am meisten?

Dass der ökumenische Gedanke auch abseits kirchlicher Veranstaltungen und Amtskirche stattfindet. Alle, die teilnehmen, machen Kirche im wahrsten Sinn öffentlich und für alle erlebbar. (hk)

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