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Stolz zeigen die Mädchen und Buben der Malschule ihre Werke. Mit auf dem Foto (v.l.) Kulturamts-Chefin Medea Schmitt, Malschul-Leiterin Margherita Moroder und Dritter Bürgermeister Helmut Ankenbrand.

Stadtbibliothek

Nachwuchskünstler beweisen ihr Können

Germering - Die jungen Künstler der städtischen Malschule laden erstmals zu einer Winter-Ausstellung ein. Bei der Vernissage in der Stadtbibliothek stießen ihre Werke rundum auf Begeisterung.

Stadthallen- und Kulturamtsleiterin Medea Schmitt fasst die Eindrücke der Erwachsenen bei der Vernissage in der Stadtbibliothek so zusammen: „Es ist wieder gelungen, den Kindern viel Kreativität zu entlocken.“ Mit Holz- und Linolschnitten hatten die Kinder, die zwischen vier und 14 Jahre alt sind, verschiedenste Motive zu Papier gebracht, denn ein bestimmtes Thema war diesmal nicht vorgegeben.

„Alle haben das gemacht, was sie am besten können oder was ihnen am meisten Spaß gemacht hat“, erzählte Margherita Moroder, Leiterin der Malschule, von der Entstehung. Groß zu motivieren brauche man die Kinder kaum. „Meistens kommen sie mit viel Freude in die Stunden.“ Es sei für sie auch immer wieder spannend zu verfolgen, wie ihre Schützlinge im Miteinander Ideen entwickeln. „Kinder überraschen immer wieder mit spannenden Ideen“, findet Moroder.

Die Leiterin der Malschule unterstützt das, indem sie immer wieder mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen arbeiten lässt. Diesmal wurden die Werke der Schüler mittels einer Druckpresse zu Papier gebracht. Vorher musste den Kindern gezeigt werden, wie Schnitte gesetzt werden und dass es je nach Technik und Gestaltung verschiedene Arten von Messern gibt. „Und dass die scharf sind“, fügt Moroder hinzu. Es habe aber nur ein paar kleine Kratzer gegeben. „Die Kinder haben gut aufgepasst.“

Dritter Bürgermeister Helmut Ankenbrand verband damit Erinnerungen an seine Schulzeit. „Das mit dem Linolschnitt hat es schon zu meiner Zeit gegeben. Man hat da immer sehr konzentriert sein müssen, damit nichts passiert.“ Für Anna, Amelie und Rebekka, war das mit dem Messer kein Problem. „Wir haben uns nicht geschnitten“, berichten die achtjährigen Mädchen. Viel wichtiger ist für sie, dass ihre Kunstwerke ausgestellt werden. „Das ist schon toll, wenn sich die Großen unsere Bilder anschauen“, sagte Rebekka. „Und wenn sie ihnen auch noch gefallen“, fügten ihre beiden Freundinnen noch hinzu.

Die Vernissage wurde von Musikschülern umrahmt. „Mal- und Musikschule ergeben eine sehr gute Verbindung, die zu so einem Anlass passt“, so Schmitt. Etliche Kinder würden beide Einrichtungen besuchen.

Die Ausstellung

Die Ausstellung ist noch bis zum Samstag, 28. Januar, in der Stadtbibliothek zu sehen.

Von Hans Kürzl

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