Nächtliche Rave-Party am kalten See

Emmering - In Emmering könnte es demnächst etwas lauter zugehen. Der Verein Party-WG veranstaltet am 8. Februar eine Rave-Party am Emmeringer See.

„Wir erwarten rund 300 Besucher“, sagt Veranstalter Thomas Gärtner. „Es wird eine Bühne geben und hauptsächlich elektronische Musik zu hören sein.“ Gefeiert wird unter freiem Himmel von 18 bis 24 Uhr. Mitfeiern dürfen nur Gäste über 18 Jahre. „Wir wollen den jungen Leuten etwas bieten“, sagt Vereinsmitglied Maximilian Zott. „Die Party ist nur eines von vielen Angeboten. Wir veranstalten auch Ausflüge, Amperfahrten oder mal einen Skitag für die Jugendlichen.“

Die Genehmigung für die Feier haben sie schon. „Jetzt sind wir gerade dabei, alle Auflagen der Gemeinde zu erfüllen“, sagt Gärtner. So darf die Bühne wegen der Lautstärke nicht in Ortsrichtung zeigen. Der Verein muss für ausreichend Sicherheitspersonal sorgen, Notärzte müssen vor Ort und Fluchtwege ausgeschrieben sein. Vieles gilt es zu bedenken, die Partyplaner arbeiten sich Stück für Stück voran.

„Aufgrund der Lage am See ist es außerdem notwendig, dass die Wasserwacht anwesend ist“, erklärt Emmerings Bürgermeister Michael Schanderl. „Der Bescheid mit den Auflagen umfasst mehrere Seiten. Wir haben versucht, ihn so verträglich wie möglich für Veranstalter und Anwohner zu gestalten.“

So etwas erfordere immer Kompromisse von beiden Seiten. „Ich denke, wir haben eine ganz gute Lösung gefunden“, sagt Schanderl. Er ist der Meinung: „Junge Leute sollten schon die Möglichkeit bekommen, eine Party zu organisieren. Aber natürlich müssen sie sich an gewisse Vorschriften halten.“ So gibt es für die Veranstalter noch einiges zu tun, bis gefeiert werden kann. „Wir müssen auf vieles achten und entsprechend planen, aber wir werden uns an die Bestimmungen halten und freuen uns auf das Fest“, sagt Gärtner.

Genehmigt ist die Party allerdings nur bis 24 Uhr. Danach können die Gäste im Freddy-C-Club in Fürstenfeldbruck weiterfeiern. Ein Shuttlebus-Service oder Taxis sollen für den Transport von Emmering in die Kreisstadt sorgen.

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