Nebelmaschine löst Großeinsatz aus

Geiselbullach - Er wollte am Sonntagabend nur seine Nebelmaschine testen. Doch plötzlich stand ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungskräften vor der Tür seines Elternhauses in Geiselbullach.

Die Nebelmaschine hatte der 15-Jährige erst vor kurzem bekommen. Als er sie in seinem Zimmer anwarf, sah er bald die eigene Hand nicht mehr vor Augen. Also öffnete er das Fenster. Die weißen Schwaden drangen nach draußen und stiegen in die Höhe. Über dem Wohngebiet nahe der ehemaligen Ausfahrt Geiselbullach der B 471 waren sie mehrere hundert Meter weit zu sehen.

Auch Autofahrern auf der B 471 fiel die vermeintliche Rauchsäule ins Auge. Sie vermuteten als Ursache einen Brand und alarmierten sofort die Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte aus Geiselbullach rückten aus, die Estinger Truppe eilte mit ihrer Drehleiter vor Ort. Gerade setzten die Aktiven die Atemschutzmasken auf, als die Entwarnung kam. Die Nebelmaschine war als Raucherzeugerin ausfindig gemacht worden. Der Einsatz wurde abgebrochen.

Die Zeit, den 15-Jährigen eingehend zu belehren, nahmen sich die Einsatzkräfte aber noch. Weil der Jugendliche sichtlich zerknirscht war und keine böse Absicht hinter seinem Missgeschick steckte, werden seine Eltern für den Einsatz der Rettungskräfte wohl nicht zur Kasse gebeten werden. Die Geiselbullacher Wehr nahm das Ganze gelassen „Es gibt nix, was es nicht gibt. Aber jedenfalls besser, als wenn’s tatsächlich gebrannt hätte“, sagte Kommandant Tim Pelzl.

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