Sterntaler-Kindergarten

Nein zu Waldgruppe

Eichenau - Die Idee einer Waldgruppe im Sterntaler-Kindergarten ist gescheitert.

Dass es zu wenig Hortplätze in der Gemeinde gibt, hat der Gemeinderat bereits vor kurzem festgestellt. Die Grünen nahmen das zum Anlass, um eine Verbesserung der Betreuungssituation zu erreichen. Sie beantragten, im gemeindlichen Sterntaler-Kindergarten eine zusätzliche Waldgruppe einzurichten. Diese wäre ähnlich einem Waldkindergarten gewesen, sprich die meisten Aktivitäten hätten draußen stattgefunden. Doch der Antrag wurde abgelehnt.

raktionssprecherin Rike Schiele (Grüne) bedauerte das. „Die Errichtung dieser Gruppe wäre eine flexible und schnell umzusetzende Lösungsmöglichkeit gewesen“, sagte sie. Teure Baumaßnahmen wären nicht notwendig gewesen. Schiele verwies in diesem Zusammenhang auf Anke Simon, die die Kindergruppe des Bund Naturschutz Eichenau/Fürstenfeldbruck betreut. „Diesen hohen Erfahrungsschatz sollten wir nutzen.“

 Ebenfalls abgelehnt wurde ein Zuschussantrag der evangelischen Friedenskirche. Diese wollte, dass die Gemeinde die Kosten für die Ausstattung eines Therapieraums in ihrer Kindertagesstätte übernimmt. Für Vize-Bürgermeisterin Gabriele Riehl (SPD) war die Berechtigung des Antrags nicht nachvollziehbar. Keine andere Einrichtung habe einen ähnlichen Antrag gestellt, sagte sie. Verwaltungsleiter Alexander Meßner erläuterte dazu: „Hier erfolgt eine zeitweise Trennung der zu betreuenden Kinder.“ So ein Raum gehöre nicht zur Grundausstattung eines Integrativ-Kindergartens und sei daher auch nicht förderfähig. (hk)

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