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Kneipe brennt - 50 Bewohner evakuiert

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Das Lokal wurde durch den Brand komplett zerstört. Durch Feuer und Ruß ist es nicht mehr nutzbar. Der Schaden wird von der Polizei auf rund 100.000 Euro geschätzt. © Feuerwehr Esting

Neu-Esting - Sonntagfrüh gegen 4.40 Uhr sind die Feuerwehren Esting und Geiselbullach zu einem Feuer in die Senserstraße gerufen worden. Es qualmte aus einem Lokal. Viel schlimmer aber: In den fünf Etagen darüber wohnen rund 50 Menschen. Sie alle mussten evakuiert werden.

Bereits vier Minuten nach der Alarmierung durch die Leitstelle erreichten die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Esting den Einsatzort. Schnell lokalisierten sie den Brand in einer Kneipe im Erdgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses. Dichter schwarzer Qualm drang durch die Abluftöffnung. Der erste Trupp unter Atemschutz drang gewaltsam in die Kneipe ein. Der dicke Rauch erschwerte das Vorgehen.

Nachdem in dem Gebäude rund 50 Personen gemeldet sind, entschloss sich die Einsatzleitung dazu, alle Bewohner aus den darüber liegenden Wohnungen zu evakuieren. Wichtig war auch, alle Etagen auf Verrauchung zu kontrollieren, um eine Gefährdung aufgrund des Brandes auszuschließen. Diese Maßnahmen wurden in enger Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführt.

Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt

Die Feuerwehr brach auch einige Wohnungen auf. Eine Person musste vom Rettungsdienst nach unten getragen werden. Für die Betreuung und Unterbringung der Anwohner wurde ein Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr München nachgefordert. Verletzt wurde niemand.

Nach etwa 15 Minuten konnte dann „Feuer aus“ gemeldet werden. Dann wurde das Gebäude belüftet.

Das Lokal wurde durch den Brand komplett zerstört. Durch Feuer und Ruß ist es nicht mehr nutzbar. Der Schaden wird von der Polizei auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die notwendigen Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernommen. Eine Begehung des Brandortes ist derzeit noch nicht möglich. Der Inhaber hatte das Lokal gegen 3 Uhr geschlossen und war nach Hause gegangen.

Unmittelbar nach Ende der Löschmaßnahmen konnten alle Anwohner zurück in ihre Wohnungen gebracht werden. Im weiteren Verlauf mussten die Eingangstür sowie ein Fenster durch die Feuerwehr verschalt werden, bevor die Einsatzstelle gegen 8.45 Uhr an die Polizei übergeben werden konnte.

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