Neues Feuerwehrhaus: Widerstand schrumpft

Geltendorf - Eigentlich hätte die Turnhalle aus allen Nähten platzen müssen, als die Freiwillige Feuerwehr Geltendorf noch einmal die Planung für ihr neues Gerätehaus vorstellte. Doch es kamen nur rund 200 Besucher.

Immerhin hatten im Vorfeld rund 500 Gegner des Projekts den Bürgerantrag unterschrieben, in dem der Gemeinderat zur Suche nach einer kostengünstigeren Alternative aufgefordert wird.

Der Bedarf für ein neues Haus ist nicht nur wegen der Defizite des alten Feuerwehrhauses - zu klein, ungenügend ausgestattet, verkehrstechnisch schlecht gelegen - unstrittig. Auch die jüngsten Einsatzzahlen machen deutlich, dass die Anforderungen an die Brandschützer ständig steigen. „2010 war mit 67 Einsätzen das schwerste und arbeitsreichste Jahr seit Bestehen unserer Wehr“, erklärte der stellvertretende Kommandant Hans-Georg Liegsalz.

Rund 120 Stunden war jeder der 54 Aktiven durchschnittlich im Einsatz - das entspricht drei 40-Stunden-Wochen. „Besonders die Einsätze im Straßen- und Schienenverkehr nehmen zu“, sagte Liegsalz.

Das neue Haus der Feuerwehr soll vor allem eines sein: zukunftsorientiert. „Wir wollen nicht nach ein paar Jahren schon wieder umbauen müssen, weil das Gebäude den Anforderungen nicht mehr genügt“, erklärte Ehle.

Klaus Landzettel, ursprünglich einer der Unterstützer des Bürgerantrags, erklärte, er habe seine Unterschrift bereits zurückgezogen und zeigte sich von der Planung überzeugt. „Hier wurde sehr viel nachgedacht und in die Zukunft geplant. Da sollten wir nicht anfangen, über Kleinigkeiten zu diskutieren.“ Der Bürgerantrag muss im Gemeinderat innerhalb der nächsten sechs Wochen behandelt werden.

os

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