Niedrigwasser in der Amper

Emmering/Fürstenfeldbruck - Der Wasserstand der Amper ist derzeit wegen der Dürre ungewöhnlich niedrig.

Sichtbar wird dies etwa im Emmeringer Hölzl, wo sonst überflutete Uferbereiche trocken liegen. Das Kinderbacherl ist sogar komplett ausgetrocknet. An der Doppelschleuse gibt es nur ein jämmerliches Plätschern. Der Pegel der Amper liegt derzeit bei 24 Zentimetern. Zum Vergleich: Der höchste Pegelstandwurde 1999 mit 254 Zentimetern gemessen. Gestern flossen laut Messungen des Wasserwirtschaftsamts 7,81 Kubikmeter je Sekunde. Das gilt den Profis als „sehr niedrig“. Historisch ist der aktuelle Durchflusswert allerdings nicht: Im Jahr 1960 beispielsweise waren es nur 3,4 Kubikmeter je Sekunde und im Jahr des Jahrhundertsommers 2003 lag der niedrigste Wert bei 4,32 Kubikmeter. Die Entwicklung sei nicht besorgniserregend, betont das Wasserwirtschaftsamt. Der Durchfluss in der Amper sinkt seit einer Spitze am 9. Oktober kontinuierlich. Am vergangenen Sonntag etwa waren es noch 8,05 Kubikmeter. Die Bezeichnung „kein Niedrigwasser“ verdiente die Amper zuletzt am 4. November, da kamen immerhin noch 11,5 Kubikmeter durch. Foto: akk

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