Adelburggruppe

Note 1 fürs Trinkwasser

Mittelstetten – Das Trinkwasser der Adelburggruppe ist hervorragend. Man könne damit sogar Babynahrung zubreiten, sagte Geschäftsleiter Marcus Bitzl bei der Verbandsversammlung im Gasthaus zur Post.

Genau beobachten müsse man trotzdem die Entwicklung der Nitratwerte. Ein Anstieg könne nicht ausgeschlossen werden. Nitrate sind Salze der Salpetersäure. Sie gehören zu den Hauptnährstoffen im Boden und finden sich in stickstoffhaltigen Düngemitteln. Bei unsachgemäßer Anwendung können sie ins Grundwasser gelangen. Deshalb plant die Adelburggruppe, den Trinkwasserschutz auf landwirtschaftlichen Flächen zu verstärken.

An die finanzielle Belastungsgrenze geht der Zweckverband in Sachen Leitungsnetz. Weil Kanal- und Straßennetz überaltert, Zinsen für Kredite gleichzeitig günstig sind, werden in vielen Mitgliedsgemeinden Sanierungen durchgeführt. Die Adelburggruppe muss in diesem Zug auch ihr Leitungsnetz erneuern. Das führt zu steigenden Kosten. Bitzl: „Großbaumaßnahmen wie Ortskernsanierungen, bei denen wir gezwungen sind, unser gesamtes Leitungsnetz zu erneuern, können zukünftig nicht mehr aus dem laufenden Haushalt gestemmt werden.“ Beschlossen wurde auch die Verlegung des Verbandssitzes von Friedberg nach Landmannsdorf (beides Kreis Aichach-Friedberg).

Die Adelburggruppe versorgt aktuell 15 Kommunen mit 95 Ortsteilen in den Landkreisen Aichach-Friedberg, Dachau und Fürstenfeldbruck. In letzteren bekommen Weyhern (Gemeinde Egenhofen), Hattenhofen mit den Ortsteilen Haspelmoor, Loitershofen, Ostermoos, Mittelstetten mit den Ortsteilen Hanshofen, Längenmoos, Oberdorf, Tegernbach und Vogach ihr Trinkwasser von dem Verband.

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