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Das Zirkuszelt war gut gefüllt.

Wahl 2017 in Fürstenfeldbruck

Das wollen die OB-Kandidaten für die Brucker Jugend tun

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Bei der letzten Podiumsdiskussion vor der Fürstenfeldbrucker OB-Wahl ging es verstärkt um die Jugend. Etwa 300 Menschen waren der Einladung des Stadtjugendrats gefolgt.

Fürstenfeldbruck – Wie sie sich gute Jugendarbeit vorstellen, wollte Moderator Max Riegel von den OB-Kandidaten wissen. Philipp Heimerl (SPD) schlug ein Planspiel Kommunalpolitik vor, an dem sich die jungen Brucker beteiligen könnten. „Generell zeigen die Jungen viel Interesse an Politik. Das zeigt beispielsweise der große Zuwachs bei den Jusos“, so Heimerl. Stadtjugendrat und andere Beiräte sollen seiner Meinung nach künftig noch besser vom Stadtrat eingebunden werden.

Auch das Thema Wohnungsbau – worüber an dem Abend ebenfalls diskutiert wurde – sei wichtig: „Wer mit seiner Ausbildung oder dem Studium fertig ist, will vielleicht auch mal ausziehen, aber in Bruck bleiben.“ Für eine Tauschbörse, bei der Wohnraum gewechselt werden kann, sprachen sich alle Kandidaten aus. Stadtrat Franz Neuhierl (FW), der den FW-Kandidaten Georg Stockinger vertragt, meinte: „Das ist eine Chance für die Stadt.“ Bei der Börse könnte etwa eine junge Familie, die mehr Platz braucht, ihr Appartement mit einem Seniorenpaar tauschen, dessen Haus für zwei Menschen zu groß geworden ist. 

Kandidaten der Fürstenfeldbrucker OB-Wahl diskutieren auf dem Podium

Zum Thema Einbindung der Heranwachsenden, meinte Jugendreferent Florian Weber (Die Partei), das Angebot an Freizeitaktivitäten in der Stadt sei zufriedenstellend. „Das Nachtleben an sich ist gut.“ Doch er kritisierte: „Oft wird es nur nicht genutzt.“ Seine Satire-Einlagen sparte er sich aber auch an diesem Abend nicht. Weil er für seine rote Krawatte kritisiert worden war, hatte er sich extra eine Neue in schweinchenrosa am Spickerstand besorgt. 

Der amtierende Bürgermeister Erich Raff (CSU) – der in Tracht gekommen war – meinte zum Thema Jugend, die Stadt müsse auf die gute Wahlbeteiligung bei der Aufstellung des Stadtjugendrates aufbauen „und die nachkommenden Generationen fördern.“ Wichtig sei auch die Jugendarbeit der Sportvereine, fügte Martin Runge (BBV/Grüne) an. 

Wie die Kandidaten über den Alten Schlachthof und den darin agierenden Verein Subkultur entscheiden wollen, wo sie doch teilweise seit Jahren nicht mehr dort waren, wollte Aline Pronnet (Vorsitzende der Subkultur) wissen. Man müsse dort nach dem Ausbau Wohnen und Kultur in Einklang bringen, meinte Erich Raff. Martin Runge sagte: „Das Gebäude ist denkmalgeschützt und bleibt.“ Aber es werde sich die Frage stellen, ob man die Nutzung erhalten könne.

Alle Infos zur OB-Wahl in Fürstenfeldbruck

Hier haben wir alle wichtigen Infos zur OB-Wahl 2017 in Fürstenfeldbruck zusammengestellt.

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