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Martin Runge ist momentan Vize-Bürgermeister in Gröbenzell.

Im Mai wird gewählt

Gröbenzeller Martin Runge will Brucker OB werden

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Fürstenfeldbruck – Jetzt ist es raus: BBV und Grüne wollen den Gröbenzeller Vize-Bürgermeister Martin Runge (Grüne) ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus schicken. In einer Mitgliederversammlung der BBV am Donnerstag sprachen sich 45 Brucker dafür aus, den 58-Jährigen für die Neuwahlen (die voraussichtlich im Mai stattfinden) aufzustellen.

Es gab nur eine Gegenstimme – ein Wahlergebnis, das Runge besonders freut. „Das ist ein beträchtliches Votum“, sagt er auf Tagblatt-Nachfrage. Immerhin ist der ehemalige Landtagsabgeordnete kein Brucker. Doch auch, wenn er wisse, dass es nicht leicht werde, vor allem gegen die CSU und den amtierenden Bürgermeister Erich Raff anzutreten, sagt Runge: „Grundsätzlich kann ich mir vorstellen für BBV und Grüne anzutreten.“

In den kommenden Tagen müsse man Sondierungsgespräche führen. „Es geht darum, die Ziele zu stecken und zu sehen: Was kann und will jeder leisten.“ Interessant sei in Bruck vor allem das Thema Entwicklung des Fliegerhorstes und Erstaufnahme-Einrichtung. Sicherlich seien aber auch die Themen B 2, Verkehr generell, Viehmarktplatz und Lichtspielhaus aktuell. Generell, so Runge, „ist und bleibt aber der Stadtrat der Chef.“ Denn zu einigen Themen sei bereits eine klare Linie vorgegeben.

Bevor BBV, Grüne und Runge gemeinsam in den Wahlkampf starten können, wird es jeweils eine Nominierungsversammlung geben. Die der BBV soll am 16. Februar stattfinden. Dann gibt es laut Quinten eine weitere Abstimmung, die allerdings eher formalen Charakter habe. „Da sollte es ein eindeutiges Ergebnis geben.“

Grünen-Ortsvorsitzender Jan Halbauer erklärt, dass Ortsvorstand und Fraktion sich bereits vor einigen Tagen dazu entschieden hätten, den Gröbenzeller als OB-Kandidaten aufzustellen. „Aber wir wollten, dass die BBV vorangeht.“ Auch bei den Grünen findet eine offizielle Aufstellungsversammlung statt. „Wir sind guter Dinge, dass unsere Mitglieder sich für ihn aussprechen“, sagt Jan Halbauer.

Dass es intern weitere Kandidaten geben wird, schließt er allerdings nicht aus. Wie Stadträtin und Ortsvorsitzende Alexa Zierl (Grüne) auf Tagblatt-Nachfrage mitteilt, sei ihre Kandidatur allerdings vom Tisch. Zierl hatte vor einigen Tagen angekündigt, sich eventuell aufstellen zu lassen. Nun hat sie ihre Meinung geändert: „Nachdem es eine klare Mehrheit für Herrn Runge gibt, will ich da niemandem in die Suppe spucken.“

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