Gemeinde investiert abschnittsweise

Ein Spielplatz wird aufgemöbelt, ein anderer neu gebaut

Oberschweinbach – In der Gemeinde kann künftig schöner gespielt werden: Der Platz am Fichtenweg wird aufgemöbelt, am Kinderhaus im Ortsteil Günzlhofen wird eine neue Spielfläche angelegt.

Der Spielplatz am Fichtenweg ist in die Jahre gekommen: Der Trimm-Dich-Pfad ist nur mehr teilweise vorhanden, Spielgeräte sind verschattet, Tischtennisplatten verwittert, Abgrenzungen und Wege nicht mehr klar erkennbar. Gut 30 Jahre sei an dem 9300 Quadratmeter großen Areal kaum etwas gemacht worden, wie Bürgermeister Norbert Riepl (DG/CSU) vor kurzem in der Gemeinderatssitzung feststellte.

Dies soll sich nun ändern. „Wir müssen aber an unsere bekannte Zwangsjacke Haushalt denken“, sagte Riepl. Denn die Kosten für das Gesamtpaket schätzte die Landschaftsarchitektin Claudia Dobner-Kobald grob auf 140 000 Euro. Sie schlug vor, als einen ersten Baustein einen Hangelparcours einzurichten. Dies könnte zeitnah umgesetzt werden.

Ebenfalls noch in diesem Jahr könnte ein Bolzplatz verwirklicht werden. Des weiteren könnte der bestehende Sandbereich aufgelöst und in eine kleine Sitzarena umgewandelt werden.

Welche Maßnahmen genau und wann umgesetzt werden sollen, will der Gemeinderat in Einzelentscheidungen beschließen. Dem sollen jeweils Vor-Ort-Besichtigungen vorausgehen.

Weiter geht’s nach Günzlhofen: Dort, wo beim Kinderhaus bis Sommer 2015 noch die Ausweich-Container standen, soll nun eine Spielfläche entstehen – die aus einem gebrauchten Kunstrasen besteht. Dem stimmte der Gemeinderat grundsätzlich zu. Die Kosten von rund 22 000 Euro sind nach den Haushaltsvorberatungen bereits eingeplant.

Spielgeräte sind in diesen Kosten allerdings noch nicht enthalten. „Wir haben erst einmal genug für den Kindergarten ausgegeben“, sagte Bürgermeister Riepl im Gemeinderat. Anfang 2015 war der Anbau für rund 1,1 Millionen Euro fertig gestellt worden.

Die Kosten für die Kunstrasenfläche nahm Hardy Richard (DG/CSU) ins Visier. „Für einen gebrauchten Kunstrasen sind 156 Euro je Quadratmeter nicht gerade wenig.“ Riepl wies darauf hin, dass die Freifläche im Verhältnis zur Kinderzahl eine der größten im Landkreis sei. Dies müsse man bei den Kosten mit berücksichtigen. Auch Johannes Heitler (DG/(CSU) betonte: „Der Kostenrahmen geht schon in Ordnung.“

von Hans Kürzl

Rubriklistenbild: © Haag

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