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Dichte Rauchschwaden quollen aus dem Wohnhaus in Oberschweinbach. 

Feuerwehr im Einsatz

Haus in Oberschweinbach brennt lichterloh - wegen Kippe?

Bei einem Brand in Oberschweinbach am Sonntag morgen ist ein Einfamilienhaus schwer beschädigt worden. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.

Oberschweinbach - Nach dem Feuer gilt das Haus eines Ehepaars nach ersten Einschätzungen der Polizei als nicht mehr bewohnbar. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen, mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Sie hatten das Haus selbstständig verlassen können.

Die Ursache für das Feuer, das kurz vor 6 Uhr ausgebrochen war,  gilt offiziell als ungeklärt. Allerdings kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass eine brennende Zigarette der Auslöser war. In ersten Einschätzungen wurde die Höhe des Sachschadens vorsichtig auf 200 000 Euro taxiert.

Die Einsatzleitung hatte die Feuerwehr Oberschweinbach um Kommandant Michael Riepl. Von 37 Aktiven der Wehr Oberschweinbach rückten 30 in der Nacht aus und starteten sofort den  Angriff auf die Flammen, die sich allerdings schon stark ausgebreitet hatten. Von der anderen Seite des Hauses her wurde die Wehr aus Unterschweinbach aktiv, wie der Kommandant am Vormittag schilderte. Im Haus habe es viel Holz und Fehlböden gegeben, es habe wohl von unten nach oben durchgebrannt, so Riepl. Beim Einsatz musste das Dach des Hauses komplett geöffnet werden. Später wurde nach weiteren Glutnestern gesucht, was auch heute nochmal auf der Agenda der Oberschweinbacher Wehr steht. Dass nochmal etwas aufflamme, könne schon noch ein oder zweimal passieren, sagte Riepl am Vormittag.

Wohnhaus brennt in Oberschweinbach: Bilder

Unterstützung geleistet hatten auch die Kameraden aus Aufkirchen, Günzlhofen und Bruck (Gerätewagen Atemschutz). Ebenfalls gerufen wurde die Feuerwehr Mammendorf. Alarmiert wurden die Drehleiter und das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12. Zusätzlich rückte auch noch das Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 mit aus, wie die Feuerwehr Mammendorf berichtet. Da bei dem Brand noch weitere Atemschutzgeräteträger benötigt wurden, seien das Mehrzweckfahrzeug MZF und das Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS noch nach gerückt, heißt es im Bericht der Feuerwehr Mammendorf.

Die Feuerwehr Mammendorf erstellte auch eine Wasserversorgung aus einem Weiher und übernahm die Brandbekämpfung mit der Drehleiter. Außerdem wurde über die Drehleiter das Dach des Hauses geöffnet.

 Des Weiteren stellte die Feuerwehr Mammendorf weitere Atemschutztrupps für den Innenlöschangriff. 

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