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Die Bachstraße im Oberschweinbacher Ortsteil Günzelhofen wird ausgebaut. Der Gemeinderat hat sich für die rund 9000 Euro teure Minimal-Variante entschieden.

In Gürnzlhofen

Minimal-Lösung: Bachstraße wird für 9000 Euro ausgebaut

Der Ausbau der Günzelhofener Bachstraße ist beschlossene Sache. Der Gemeinderat diskutierte über zwei Varianten. Schließlich wurde die Minimal-Lösung gewählt.

Günzlhofen – Kurz vor dem endgültigen Beschluss wurde der Erstausbau der Bachstraße im Oberschweinbacher Ortsteil Günzlhofen zwar noch gekippt, die Gemeinde hatte sich aber dennoch entschlossen, zumindest eine Lösung für einen Minimal-Ausbau zu finden. Nun lagen dem Ortsparlament zwei Möglichkeiten vor. „Wir sind verpflichtet, die Verkehrssicherheit herzustellen“, sagte Bürgermeister Norbert Riepl (DG/CSU). Die Straße könne nicht weiter in so schlechtem Zustand bleiben.

Unterschiedliche Varianten für Günzelhofens Bachstraße

Variante eins sieht eine Befestigung mittels Oberflächenbehandlung vor, sprich: Es wird aufgekiest und das Material dann befestigt. Hier spricht man von einer zweilagigen Tränkdecke. Dafür würden knapp 5700 Euro fällig. Die Alternative ist eine Trag-Deckschicht. Da kein Angebot abgegeben wurde, musste der Preis dafür auf Nachfrage geschätzt werden. Er liegt bei 12 000 Euro. Eine Preissteigerung ist aber nicht ausgeschlossen. Zudem ist es eher unwahrscheinlich, dass die Deckschicht heuer noch aufgebracht wird, denn die entsprechenden Firmen sind ausgelastet.

Bei beiden Varianten kommen noch 3500 Euro dazu, da der Untergrund vorbereitet werden muss. Die Entwässerung erfolgt in jedem Fall über das Bankett und nicht über eine spezielle Entwässerungsführung wie bei einer ausgebauten Straße.

Vielelicht muss schon nach acht Jahren nachgebessert werden

Laut Verwaltung hält eine Trag-Deckschicht rund zwölf Jahre, bei der Oberflächenbehandlung muss womöglich schon nach acht Jahren nachgebessert werden. Eine ausgebaute Straße hätte 30 Jahre gehalten. Zudem muss die Gemeinde diesen Mini-Ausbau komplett bezahlen, da nur der Erstausbau umlagefähig ist. „Die Entscheidung ist getroffen, da müssen wir jetzt durch“, sagte Rathauschef Riepl.

Der Bauausschuss hatte sich schon mit den beiden Varianten befasst und die kostengünstigere Oberflächenbehandlung vorgeschlagen. Dem folgte nun auch der Gemeinderat, allerdings mit zwei Gegenstimmen. (gog)

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