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Die Kandidaten der Liste von CSU/Dorfgemeinschaft.

Kommunalwahl 2020

Die Kandidaten der einzigen Liste in Oberschweinbach

  • VonStephanie Hartl
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Vier Wahlvorschläge waren es bei der vergangenen Kommunalwahl und ebenso viele Kandidaten für das Bürgermeister-Amt. Für die Wahl 2020 wird es in Oberschweinbach nur eine einzige Liste geben: nämlich die der CSU/Dorfgemeinschaft.

Oberschweinbach –  Ob sich noch eine weitere Gruppierung formiert, ist fraglich.

74 Stimmberechtigte hatten sich zur Nominierungsversammlung in der Remise in Spielberg eingefunden. Von diesen 74 Stimmen entfielen 72 auf den parteilosen Norbert Riepl, der erneut Bürgermeister werden will. Der 58-Jährige hatte noch einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Jahre seit jener Wahl 2014 präsentiert, als er den bisherigen Amtsinhaber Bernhard Schulze abgelöst hatte. Die Vermutung damals, dass angesichts von vier verschiedenen Gruppierungen im Gemeinderat die Zusammenarbeit schwer fallen könnte, wurde nicht bestätigt.

Nach dem Investitionsstau und der Haushalts-Konsolidierung der Anfangszeit wurde die Gemeinde allmählich wieder handlungsfähig. Man konnte liegen gebliebene Projekte angehen wie beispielsweise die Entwicklung des Baugebiets in Günzlhofen, die Aufnahme des Ortsteils in den Wasserzweckverband und die Schaffung von Jugendräumen. Weitere Überlegungen im Gemeinderat sind laut Riepl derzeit noch der Ausbau der Breitbandversorgung, Straßensanierungen, eine Radwegverbindung zwischen Oberschweinbach und Günzlhofen sowie die weitere Entwicklung im Klosterareal.

Weiter mit vollem Elan

Er habe stets versucht, alles zu geben und das Optimale für Oberschweinbach herauszuholen, betonte Norbert Riepl und versprach: „Ich werde das auch weiter mit vollem Elan angehen.“ Da die Hälfte der amtierenden Gemeinderäte sich nicht mehr für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung gestellt hatte, galt es nun, aus den verbliebenen Räten von drei Listen aus dem Jahr 2014 und neuen Kandidaten einen einzigen Wahlvorschlag zu formen.

Vom bisherigen Gremium traten Riepls Stellvertreter Lutz Rosenbaum und Claudia Steber wieder an, zudem stellten sich Ludwig Geiger, Andreas Marschner und Hardy Richard erneut zur Wahl. Unter den neuen Kandidaten war VSST-Vorstand Mario Küpper (39), der am Ende auf Platz neun gewählt wurde. Die Jüngste der Bewerber, Sigena Krüger (19), landete auf Rang sechs. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass alle Generationen im Gemeinderat vertreten sind.

Auf Listenplatz fünf wurde Robert Langwieder (22) gewählt, der den Erhalt des dörflichen Charakters in den Fokus stellte. Nach knapp 20 Minuten Auszählen stand die Reihenfolge auf der Liste schließlich fest.

Übrigens: Der CSU-Ortsverband hat direkt vor der Versammlung in einer Sitzung noch einstimmig beschlossen, den parteifreien Bürgermeister und die Bewerber der Liste bei der Kommunalwahl zu unterstützen.

Die Liste der CSU/Dorfgemeinschaft in Oberschweinbach

1. Norbert Riepl, 2. Ludwig Högenauer, 3. Claudia Steber 4. Tobias Pongratz, 5. Franz Neheider, 6. Robert Langwieder, 7. Sigena Krüger, 8. Ludwig Geiger, 9. Lutz Rosenbaum, 10. Mario Küpper , 11. Andreas Marschner, 12. Silvia Pongratz, 13. Hardy Richard, 14. Jürgen Zucht, 15. Timo Knabenbauer, 16. Andreas Huber; (Im Gemeinderat Oberschweinbach gibt es derzeit zwölf Sitze.)

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