Schon mit sieben Jahren angefangen

Junger Tortenbäcker (14) beeindruckt mit seinem Talent: „Alle finden es gut“

  • vonStephanie Hartl
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Maxi (14) aus Günzlhofen hat ein besonderes Hobby: Er kreiert aufwändige Kuchen und Torten - unter anderem auch die Hochzeitstorten für zwei seiner Cousins.

  • Mit seinen 14 Jahren ist Maxi Gruschka aus Günzelhofen schon ein wahrer Profi.
  • Er backt seitdem er sieben Jahre alt ist Torten und Kuchen.
  • Erste Arbeitgeber reißen sich schon um den Jungen.
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Günzlhofen – Wer für eine Familienfeier eine Torte braucht, die ordentlich was hermacht, muss entweder selbst in die Küche oder bestellt die Köstlichkeit beim Konditor. Bei Familie Gruschka in Günzlhofen ist das anders. Hier wird bei Maxi geordert. Der 14-Jährige kreiert seit einigen Jahren aufwändige Kuchen und Torten – unter anderem auch die Hochzeitstorten für zwei seiner Cousins.

Maxi Gruschkas erste Torte war mit M&M‘s verziert

Im Alter von sieben Jahren hat der Schüler seine Leidenschaft fürs Backen entdeckt. Bei seiner Oma Erna in der Küche hat alles angefangen. Damals ging es los mit Platzerl backen. Mit zehn Jahren hat er dann begonnen, komplett selber zu backen und auch eigene Kreationen zu entwickeln und auszuprobieren. Das erste Kunstwerk war eine M&M-Torte. „Und die ist auch echt was geworden“, erinnert er sich heute noch stolz an sein Erstlingswerk.

Maxi Gruschkas Lieblingstorte ist mit Waldbeeren und Mascarpone

Auf seine Lieblingstorte ist er voriges Jahr gekommen. „Mir war langweilig und ich hab ein bisschen rumprobiert.“ Herausgekommen ist eine Waldbeeren-Torte mit Mascarpone. Die ist mittlerweile auch zu Maxis Lieblingstorte avanciert. Mittlerweile wird die Torte auch immer dann hergestellt, wenn „wir Beeren daheim haben“, so Maxi.

Ein weiteres Kunstwerk von Maxi Gruschke.

Mama Monika darf natürlich auch noch weiterhin backen. „Aber es gefällt ihr auch gut, wenn ich das mache“, so der 14-Jährige. Und wenn er in der Küche werkelt, ist zuschauen auch erlaubt. „Und zum Probieren kommen sie sowieso immer“, verrät er über seine beiden Naschkatzen, Mama Monika und Papa Achim.

Maxi Gruschkas Klassiker: Schwarzwälder Kirsch und Käsekuchen

Zwei Sachen werden bei ihm bei Familienfeiern übrigens immer gerne bestellt: Schwarzwälder Kirschtorte und Käsekuchen. Und dass Maxi dann bäckt, ist keine Frage: „Zu Geburtstagen mache ich immer etwas.“ Sein Hobby will der 14-Jährige auch zum Beruf machen. „Ich möchte Konditor werden“, sagt er klipp und klar. Ein Praktikum konnte er bereits absolvieren, ein weiteres soll mindestens noch folgen.

Erster Arbeitgeber schon an Maxi Gruschka interessiert

Der Betrieb in Königsbrunn, bei dem er geschnuppert hat, würde ihn sofort nehmen, wie er sagt. Aber erst einmal wird er seine Schulausbildung beenden. Aus seinem Familien- und Freundeskreis gibt es nur positive Reaktionen auf sein Hobby. „Alle finden es gut.“

Und er präsentiert fleißig seine fertigen Kreationen in den sozialen Netzwerken. Maxis Meisterstück waren bisher zwei Hochzeitstorten, die er für zwei seiner Cousins anfertigen durfte. „Da war ich schon sehr nervös, denn die eine war dreistöckig – das hat auch ganz schön lange gedauert, aber ist sehr gut gelungen“, berichte er.

Maxi Gruschka hat erst einmal einen Rückschlag bei einer Mousse-Torte hinnehmen müssen

Bisher musste er auch nur einmal erleben, dass eine seiner Torten misslungen ist. Eine Kreation mit Mousse ist im Kühlschrank zusammen gesackt. Maxi: „Sehr komisch, ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte.“ Aber diesem einen Misserfolg stehen zahlreiche gelungene Kreationen entgegen, da ist das für den 14-Jährigen leicht zu verkraften. 

Wäre Maxi ein wenig früher geboren, dann hätte er vielleicht beim Kult-Bäcker Martin Schönleben in die Lehre gehen können.

Eine Userin im Netzt zeigt, wie man ganz ohne Messer einen Kuchen oder eine Torte in perfekte Stücke teilen kann.

Rubriklistenbild: © Hartl

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