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Nein, die Sportgaststätte Günzlhofen ist nicht am Boden. Dort liegt nur das Schild. Bis zur Neueröffnung wird aber auch das repariert sein.

Günzlhofen

Neueröffnung der Wirtschaft verzögert sich

Der geplante Termin für die Neueröffnung der Wirtschaft im Oberschweinbacher Ortsteil Günzlhofen kann nicht eingehalten werden.

Günzlhofen –  Nachdem mit den Umbaumaßnahmen begonnen worden war, stellte sich allzu bald heraus, dass mehr getan werden muss als ursprünglich angenommen. „Aus den Verschönerungsmaßnahmen wurde eine massive Generalsanierung“, schreibt Bürgermeister Norbert Riepl im Lindwurmkurier, dem Mitteilungsblatt der Gemeinde. „Deshalb verzögert sich die Wiedereröffnung.“ Einen neuen Termin könne man derzeit noch nicht nennen.

Zuerst musste ein älterer Wasserschaden mehrwöchig getrocknet und saniert werden. Das führte zu ersten Verzögerungen im Zeitplan. Die Lüftungsanlage in Küche und Gaststube wurden vollständig erneuert, dabei kam auch heraus, dass diverse Anschlüsse nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entsprachen. Das wird vollständig behoben, betont der Bürgermeister. Die 45 Jahre alten Heizungsrohre waren zudem extrem verrostet. „Mit dieser Zeitbombe wollen wir nicht leben, das wollen wir weder den neuen Wirten noch den Gästen zumuten“, so Riepl. Logische Konsequenz: Auch hier wird alles erneuert.

Die Lieferung der neuen Möbel und der Einbau der neuen Schankanlage – beides für Dezember geplant – konnte noch rechtzeitig gestoppt werden. Derzeit sind Elektriker am Werk, ebenso wird in den Bereichen Heizung und Sanitär sowie am Verputz gearbeitet. Weitere unangenehme Überraschungen seien jetzt nicht mehr zu erwarten. „Es ist nun eben eine Komplettsanierung, auch die Toiletten werden erneuert“, sagt der Bürgermeister.

Die beiden Wirte tragen die Verzögerung mit Fassung. „In Abstimmung mit den beiden finden Maßnahmen statt, es wird auf Wünsche eingegangen und Ideen werden angenommen“, berichtet Riepl.

Was die geplanten Veranstaltungen betrifft, wie etwa das Theater der Liedertafel, der Kinderfasching der Schützen und das „Heimatsau“-Festival, könne man noch keine Aussage treffen, ob der Betrieb der Wirtschaft da schon aufgenommen worden ist. Da gebe es momentan ein großes Fragezeichen, so Bürgermeister Norbert Riepl.

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