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Ein MVV-Bus.

Nahverkehr

Oberschweinbach fühlt sich zu klein für Mobilitätsstationen

In der Gemeinde wird es keine so genannte Mobilitätsstation – gemeinsame Haltestellen für Busse, Leihautos und -räder – geben. Doch diese Entscheidung des Gremiums, die im Übrigen einstimmig ausfiel, soll nicht bindend für alle Ewigkeit sein. 

Oberschweinbach – Man will sich in der Beobachter-Rolle üben und möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt einsteigen. Grundsätzlich sollte man sich offen zeigen für solche neuen Ideen, fand Bürgermeister Norbert Riepl (DG/CSU): „Aber wir haben bei uns einfach nicht die Menge an Nutzern.“

Überall im Landkreis entscheiden derzeit die Gemeinden und Städte darüber, ob Mobilitätsstationen auf ihrem Gebiet sinnvoll sind. Für Oberschweinbach sahen die Räte das aber eben nicht. Angedacht war eine Station mit Fahrrädern an der Bushaltestelle in Spielberg und eine in der Dorfmitte in Günzhofen.

Bei dem Konzept wurde auf erfolgreiche Stationen an der Münchner Freiheit sowie in Würzburg und Bremen verwiesen. „Da sehe ich aber unsere Vergleichbarkeit einfach nicht“, so der Rathauschef.

Während Mammendorf dabei ist, haben andere Kommunen wie Hattenhofen und Althegnenberg das Konzept trotz eigenen Bahnhofs ebenfalls abgelehnt. Die Minute auf einem Fahrrad aus einer solchen Station würden für Isar-Card-Abonnenten fünf Cent kosten, ohne Abo wären es acht Cent. „An größeren Standorten wie Mammendorf ist das auch sinnvoll“, so Riepl.

Das sollten die größeren Gemeinden ausprobieren, meinte auch Franz Neheider (DmZ). Oberschweinbach mache schließlich nur 0,7 Prozent der Bevölkerung im Landkreis aus.

Johannes Heitler (DG/CSU) fand: „Wir müssen neue Wege suchen, die Autos von der Straße wegzukriegen – aber ob das der richtige ist?“

Thomas Gaeb (DG/CSU) begrüßte das Konzept an sich und nannte es sinnvoll: „Aber bei uns geht das nicht auf.“ Das sahen auch die übrigens Ratsmitglieder so und votierten einstimmig dagegen.

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