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So sah es 2019 aus, als der Platz saniert wurde: (v.l.) VSST-Jugendtrainer Thomas Hartl, VSST-Chef Mario Küpper, Vize Stefan Schmitz-Irmer und Gemeinderatsmitglied Andreas Marschner beim Ansäen. 

Oberschweinbach/Günzlhofen

Mehr Zuschuss für neues Sportplatz-Grün

  • vonStephanie Hartl
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Im Vorjahr wurde der Trainingsplatz des Sportvereins VSST Günzlhofen aufwändig saniert. Dafür hatte die Gemeinde eine Finanzspritze von 7500 Euro zugesagt. Jetzt gab es einen weiteren Zuschuss.

Oberschweinbach –  Denn nach dem Ansäen folgte im Juli 2019 eine fünfwöchige Hitzeperiode. In dieser musste der Platz täglich rund um die Uhr bewässert werden, sonst wäre die ganze Arbeit für die Katz gewesen.

Jetzt stellte der VSST einen Antrag an die Gemeinde, die Wasserrechnung zu übernehmen. Zudem bat der Sportverein, die Reparatur der Flutlicht-Anlage, die auch im Vorjahr anstand, zu zahlen.

Bürgermeister Norbert Riepl (CSU/DG) erläuterte, dass die Gemeinde mit dem VSST seit 2015 einen sogenannten Platzpflegevertrag hat. Dieser betrifft den im Vorjahr sanierten Trainingsplatz sowie den oberen Platz, auf dem die Spiele der Senioren-Teams ausgetragen werden. Auch das Beachvolleyball-Feld zählt dazu. Der VSST übernimmt die Pflege und bekommt dafür jährlich 1850 Euro. Die Montessori-Schule Günzlhofen zahlt für ihre Nutzung denselben Betrag. Freiwillig, wie Riepl betonte. Das Jahr 2019 mit dem 7500-Euro-Zuschuss sei eine Ausnahme gewesen.

Ein Großteil des Gremiums war sich einig, dem VSST beide Summen zu erstatten: 1600 Euro für die Wasserrechnung, 5200 Euro für die Flutlichtanlage.

Ludwig Geiger (CSU/DG) meinte: „Die Arbeitsleistung des VSST war vorhanden bei der Wirtschaft. Die haben ja die ganze Bude ausgeräumt.“ Dem stimmte Dritter Bürgermeister Lutz Rosenbaum (CSU/DG) zu: „Ich sehe keinen Grund, das nicht zu zahlen. Wir stehen schließlich alle im Wort. Der VSST hat sich bei der Renovierung der Wirtschaft mehr als ausreichend eingebracht, auch bei eigentlich unzumutbaren Arbeiten.“ Andreas Marschner (CSU/DG) stimmte auch zu, regte aber an, dass alle Ortsvereine künftig ihre Anträge rechtzeitig einreichen sollten, wenn etwas Planbares anstehe. „Dann kann man das noch im Haushalt mit aufnehmen.“

Claudia Steber (CSU/DG) zeigte sich skeptisch: „Wir sollten in Corona-Zeiten keinen Nachtragshaushalt wegen eines Zuschusses riskieren.“ Denn auch der Gemeinde Oberschweinbach würden wohl Steuer-Einnahmen wegbrechen. Sie war für die Zahlung von 2000 Euro jetzt, „den Rest vielleicht dann am Ende des Jahres“. Auch Silvia Pongratz und Sigena Krüger (beide CSU/DG) waren der Ansicht, dass zunächst nur ein Teil ausbezahlt werden sollte. Am Ende stimmte jedoch die Mehrheit für den Antrag des VSST: Mit 11:2 Stimmen wurde beschlossen, alles auszubezahlen. 

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