Am 1. Juli in Günzlhofen 

Das sind die jungen Gastgeber des Kinder- und Jugendchorsingens

Seit 24 Jahren gibt es das Kinder- und Jugendchorsingen im Landkreis. Seit 23 Jahren ist der musikalische Nachwuchs aus Günzlhofen (Gemeinde Oberschweinbach) dabei. „Wir haben nur einmal ausgesetzt“, erzählt Birgit Neumair, die die Singschar (das sind die Kleinen) seit 2006 und den Jugendchor seit dessen Neugründung 2011 leitet. Auch für ihre Vorgängerin Rosmarie Hörmann war die Veranstaltung ein fixer Termin.

Günzlhofen– Trotzdem ist die Liedertafel am Samstag, 1. Juli, zum ersten Mal Gastgeber des Kinder- und Jugendchorsingens. Dabei ist es Zeit geworden, dass die jungen Sänger nach Günzlhofen kommen. Denn dort hat die musikalische Nachwuchsförderung eine lange Geschichte. 1954 gründete der damalige Volksschullehrer Hermann Well, überregional bekannt als Vater der „Biermösl Blosn“ und der „Wellküren“, einen Schulchor. 1972 wurde der Chor als Singschar in die Liedertafel Günzlhofen integriert. 1990 gab Well die Leitung der Singschar aus gesundheitlichen Gründen an Hörmann ab.

„Wir dachten immer, unsere Turnhalle sei zu klein“, sagt Neumair. Doch weil heuer nur acht Chöre dabei sind, kann die Veranstaltung ab 14 Uhr an der Jahnstraße 1 stattfinden. „Wir stellen Stühle für 200 Zuhörer auf“, berichtet die Leiterin der beiden Günzlhofener Chöre. „Aber es passen 400 bis 450 Leute in die Halle – wir tragen gerne noch viel mehr Stühle heran!“

Neumair betont, wie wichtig es für die Kinder und Jugendlichen ist, vor großem Publikum aufzutreten und viel Applaus zu bekommen: „Sie wollen ja zeigen, was sie gelernt haben.“ Ihre Kleinen eröffnen die Veranstaltung mit „Guten Morgen“ und „Die Piraten“, der Jugendchor schließt mit „Sweet Dreams“ (David A. Steward) und „Irgendwas bleibt“ (Silbermond). Dazwischen sind mit jeweils zwei Stücken zu hören der Kinder- und der Jugendchor Adelshofen, der Kinder- und der Jugendchor aus Althegnenberg, der Singkreis und die Young-Sixtus-Vocals aus Moorenweis.

Der Eintritt ist frei. Die Liedertafel verkauft Kaffee und Kuchen. Der neue Wirt der Sportgaststätte steuert Brotzeiten bei. Neumair freut sich auf „eine kleinere, aber viel familiärere Veranstaltung“ – die noch einen Vorteil hat, wie sie sagt: „Kreischorleiter Anton Trohorsch, der durch das Programm führt, hat schon angekündigt, dass dieses Jahr Zeit für Zugaben der Chöre ist.“  zag

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