Landesinnenminister: Terrorverdächtiger in der Uckermark gefasst

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Diskussion um Neugestaltung der Ortsmitte

Wo soll das neue Rathaus für Unterschweinbach nur hin?

Egenhofen - Wie soll die neue Ortsmitte aussehen? Mit dieser Frage tut sich Unterschweinbach schwer. Jetzt soll ein ungewöhnliches Modell helfen.

Es ist eine der unendlichen Geschichten Egenhofner Kommunalpolitik: die Erneuerung der Unterschweinbacher Ortsmitte, in deren Zuge ein neues Rathaus für die Flächengemeinde errichtet werden könnte. Dafür soll der alte Büchlerstadl im Ortsteil, der jahrzehntelang von verschiedenen Vereinen und Gruppierungen genutzt wurde, abgerissen werden.

Zirka 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger drängelten sich am Montagabend auf den Besuchersitzen des Rathaussaals, als das Thema wieder einmal auf der Tagesordnung des Gemeinderates stand. Der Grund: Ende September werden Vertreter des Landesamts für Denkmalpflege das zentrale Areal Unterschweinbachs besichtigen. „Denen sollten wir etwas vorweisen können“, erklärte Bürgermeister Josef Nefele (BGE).

Das Areal in der Mitte des Dorfes ist ein historisch interessantes Gelände mit der romanischen Kirche Maria Himmelfahrt, dem Friedhof und dem Kriegerdenkmal. Ob dort ein neues Gebäude für die Verwaltung errichtet werden kann, ist jedoch unklar. Und ob es von den Unterschweinbacher Vereinen genutzt werden kann, auch. Deren Vorschläge liegen seit rund zwei Jahren vor.

Rathauschef Nefele präferiert die Idee, das jetzige, am Ortsrand liegende Rathaus zu einer Art Bürgerhaus umzubauen. Sollte das neue Rathaus für abendliche Veranstaltungen offen sein, befürchtet er Lärm-Klagen von zukünftigen Ortsmitte-Anwohnern.

Nefele schlug vor, ein 3D-Rathaus-Modell von einem Architekten entwerfen zu lassen, sowohl für mögliche Standorte an der Ost- als auch der Westseite der Hauptstraße. Gemeinderat Hans Göttler (WGE) wandte ein: „Bevor ein Architekt loslegen kann, muss er wissen, was wir wollen.“ Diese Diskussion habe aber noch nicht stattgefunden.

Uschi Hackl (BGE) legte in der Diskussion zudem Wert auf Kosten- und Zuschussabschätzungen für alle Varianten. Ihr Verdacht: Der Umbau des alten Rathauses kommt teurer als die Errichtung zusätzlicher Vereinsräume in einem Neubau.

Das Ergebnis der 30-minütigen Debatte vor ungewöhnlich viel Publikum: Es wurden keine Beschlüsse gefasst. Das Ortsparlament von Egenhofen will sich jedoch gleich nach dem Ende der Sommerferien erneut ausführlich mit dem Projekt Ortsmitte Unterschweinbach befassen.

von Horst Kramer

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